Eine Frau geht in eine Corona-Teststation in Berlin-Tegel | AFP

Corona-Pandemie Höchststand mit 39.676 neuen Fällen

Stand: 10.11.2021 06:58 Uhr

Das RKI hat mit knapp 40.000 Corona-Neuinfektionen einen Höchststand gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt damit auf 232,1. Deutschlandweit wurden binnen 24 Stunden 236 Todesfälle verzeichnet.

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut so viele Corona-Neuinfektionen wie nie seit Beginn der Pandemie gemeldet. Sie übermittelten 39.676 neue Fälle binnen eines Tages. Das geht aus Zahlen des RKI vom Morgen hervor.

Vor einer Woche waren 20.398 Neuinfektionen gemeldet worden. Der bisherige Höchststand war am Freitag mit 37.120 gemeldet worden.

Inzidenz steigt auf 232,1

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut RKI damit bei 232,1. Sie hat damit den dritten Tag in Folge einen Höchstwert erreicht. Bereits am Montag (201,1) und Dienstag (213,7) hatte es Rekorde bei den tagesaktuell vom RKI berichteten Inzidenzen gegeben. Vor einer Woche hatte der Wert noch bei 146,6 (Vormonat: 66,1) gelegen.

Deutschlandweit gab es laut den Angaben binnen 24 Stunden 236 Todesfälle. Vor einer Woche waren es 194 Todesfälle. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle binnen 24 Stunden auf insgesamt 96.963.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4.844.054 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Mehr Menschen in den Krankenhäusern

Auch in den Krankenhäusern werden mehr Menschen wegen einer Corona-Infektion behandelt. Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI am gestrigen Dienstag mit 4,31 an (Montag: 3,93).

Bei dem Indikator muss berücksichtigt werden, dass Krankenhausaufnahmen teils mit Verzug gemeldet werden. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

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KOMMENTARE

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Adeo60 10.11.2021 • 10:14 Uhr

@initiative Neue..,09:53

Nun lassen Sie doch Ihre Politschelte einmal sein. Die Politik hat sich aus gutem Grunde dafür entschieden, die Schulen offen zu lassen - und ich teile diese Meinung. Hauptleidtragende der Pandemie waren bisher die Kinder. Das konnte so nicht weitergehen.