Bergungsarbeiten nach einem Teil-Einsturz des Kattarats al-Imam Ali im Irak | AFP

Schiitisches Heiligtum Tote nach Einsturz von Schrein im Irak

Stand: 21.08.2022 18:49 Uhr

Im Irak ist ein schiitisches Heiligtum infolge eines Erdrutsches teilweise eingestürzt. Mehrere Menschen wurden getötet - weitere werden unter den Trümmern vermutet.

Von Tilo Spanhel, ARD-Studio Kairo

Mehrere Personen sind bei dem Einsturz eines Schreins nahe der irakischen Stadt Kerbela gestorben. Das haben jetzt lokale Behörden bestätigt. Sechs bis acht Personen werden noch immer unter den Trümmern vermutet.

Tilo Spanhel ARD-Studio Kairo

Lokale Medien berichten, dass durch einen Erdrutsch am Samstagabend das Dach des schiitischen Schreins zusammengebrochen sei. Als Grund für den Erdrutsch wird die hohe Luftfeuchtigkeit der vergangenen Tage vermutet. Mehrere Gläubige konnten bereits lebendig aus den Trümmern befreit werden und wurden zur Beobachtung in ein nahes Krankenhaus gebracht.

Heiliger Ort für Schiiten

Kerbela ist eine der wichtigsten schiitischen und alevitischen Wallfahrtsorte – dort steht unter anderem der Imam-Husain-Schrein, eine der bedeutendsten Moscheen des Irak.

Auch die Tropfsteinhöhle ist für Schiiten ein heiliger Ort.