E-Auto an einer Ladestation | dpa

Wirtschaft und Klimaschutz Kaufprämie für E-Autos wird verlängert

Stand: 13.12.2021 12:31 Uhr

Die Bundesregierung verlängert die Kaufprämie für Elektro- und Hybridautos bis Ende 2022. Danach sollen aber nur noch E-Autos gefördert werden, die nachweislich einen positiven Klimaschutzeffekt haben.

Der neue Bundesregierung hat die staatliche Förderung des Kaufs von Elektroautos bis Ende 2022 verlängert. Die sogenannte Innovationsprämie war bisher bis Ende des laufenden Jahres befristet. Käufer von rein elektrisch betriebenen Autos erhalten demnach weiter bis zu 9000 Euro Förderung. Plug-in-Hybride - die auch mit Benzin oder Diesel fahren - werden mit maximal 6750 Euro gefördert, wie das Wirtschafts- und Klimaschutzministerium von Robert Habeck mitteilte.

Habeck: Mehr Schub für E-Mobilität

Ab 2023 müssen sich Autokäufer aber auf Veränderungen einstellen: Dann sollen nur noch Elektrofahrzeuge gefördert werden, die nachweislich einen positiven Klimaschutzeffekt haben, so das Ministerium. Dieser solle über den elektrischen Fahranteil und eine elektrische Mindestreichweite definiert werden - so steht es auch im Koalitionsvertrag.

Habeck sagte: "Wir werden in Zukunft bei der Förderung ehrgeiziger, um der Elektromobilität weiteren Schub zu verleihen und den Klimaschutz zu stärken." Dazu werde man die Förderung neu ausrichten.

Die bestehende Kaufprämie - der Umweltbonus - war Mitte des vergangenen Jahres für E-Autos und Plug-in-Hybride über eine Innovationsprämie erhöht worden. Der Bund hatte dazu seine Förderung beim Kauf solcher Fahrzeuge verdoppelt, befristet bis Ende 2021. Das hatte zu stark steigenden Neuzulassungen geführt.

Über dieses Thema berichtete NDR Info am 13. Dezember 2021 um 16:00 Uhr.