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Einsparungen beim Elektrokonzern Siemens streicht weltweit 7800 Jobs

Stand: 06.02.2015 14:17 Uhr

Dass es massive Stellenstreichungen bei Siemens gibt, ist seit gestern bekannt. Nun hat der Elektrokonzern eine konkrete Zahl genannt: Weltweit fallen 7800 Jobs weg, davon 3300 in Deutschland. Die IG Metall kritisierte die Entscheidung.

Der Elektrokonzern Siemens streicht weltweit rund 7800 Arbeitsplätze, davon etwa 3300 in Deutschland. Nach Angaben des Unternehmens sind überwiegend Verwaltungsstellen betroffen. Einzelheiten zu den betroffenen Regionen und Standorten teilte Siemens bislang nicht mit.

Siemens will weltweit 7800 Stellen streichen
tagesschau 17:00 Uhr, 06.02.2015, Anna Tillack, BR

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Nach Informationen des Bayerischen Rundfunks (BR) fallen in München 500 und in Erlangen 900 Jobs weg. An beiden Standorten hat Siemens eine große Verwaltung und damit jenen Bereich, der vom Umbau besonders betroffen ist. In Nürnberg werden laut BR 300 Jobs gestrichen, in Nordrhein-Westfalen unter 300.

Vorstandschef Joe Kaeser erklärte, mit dem "Unternehmenskonzept Vision 2020" solle der Konzern wieder auf nachhaltigen Wachstumskurs gebracht werden. Man werde nun zeitnah in Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern eintreten und konstruktiv nach sozialverträglichen Lösungen suchen, erklärte die neue Siemens-Personalchefin Janina Kugel. Betriebsbedingte Kündigungen sollten entsprechend geltender Vereinbarungen in dem Unternehmen vermieden werden.

Kritik von der Gewerkschaft

Die IG Metall kritisierte die Siemens-Pläne. Zwar stelle sich die Gewerkschaft nicht gegen "die Reduzierung überflüssiger Bürokratie und die Verschlankung unnötig komplizierter Prozesse", sagte der bayerische Bezirksleiter Jürgen Wechsler. "Wir lehnen es aber entschieden ab, dass eine Umstrukturierung wie so oft mit Personalreduzierungen einhergeht."

Konzernumbau seit Mai 2014

Kaeser hatte den größten Konzernumbau seit 25 Jahren im Mai 2014 gestartet. Die bisherige Einteilung des Geschäfts in sogenannte Sektoren wurde dabei gekippt. Zudem wird die Medizintechnik verselbstständigt, auch der Verkauf der Hörgerätesparte gehört zu dem Konzept.

Im Oktober 2014 war bekannt geworden, dass auch die Siemens-Energiesparte von den Einsparungen betroffen ist. 1200 Stellen fallen hier weg. Mit dem Umbau will Siemens die Kosten um eine Milliarde Euro drücken.

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