DaimlerChrysler-Zentrale in Stuttgart-Möhringen
Interview

Interview mit Auto-Wirtschafts-Experte Dudenhöffer "Daimler hat nur ein Problem: Chrysler"

Stand: 04.04.2007 06:44 Uhr
Ferdinand Dudenhöffer

Ferdinand Dudenhöffer, Professor für Automobilwirtschaft an der FH Gelsenkirchen

Zur Person

Ferdinand Dudenhöffer ist Professor für Automobilwirtschaft an der Fachhochschule Gelsenkirchen. Er wurde 1951 in Karlsruhe geboren und studierte von 1972 bis 1977 Volkswirtschaftslehre an der Universität Mannheim, wo er später auch promovierte. In den Jahren 1985 bis 1996 war er im Marketing verschiedener Autohersteller tätig.

Die heutige Hauptversammlung

Bei der Hauptversammlung heute in Berlin dürfte sich fast alles um die Zukunft der schwächelnden US-Tochter Chrysler drehen. Medienberichten zufolge will sich Vorstandschef Zetsche allerdings nicht dem Druck der institutionellen Investoren beugen, die von ihm ein öffentliches Bekenntnis zur Trennung von der US-Tochter fordern. Zetsche will die Zukunft von Chrysler aber angeblich weiter offen lassen. Ärger droht der Konzernspitze von kritischen Aktionären. Der Wirtschaftswissenschaftler Wenger aus Würzburg fordert unter anderem, dem Konzern wegen des angeschlagenen Images unabhängig von einem Chrysler-Verkauf den alten Namen Daimler-Benz wieder zu geben. Die "Kritischen Aktionäre DaimlerChrysler" rund um den Freiburger Buchautor Grässlin fordern den Rücktritt Zetsches, falls Chrysler verkauft wird.

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