EU-Flagge und Akropolis

Regierung einigt sich auf Maßnahmen Griechenland hat ein neues Sparpaket

Stand: 29.08.2012 05:32 Uhr

Das neue griechische Sparpaket ist nach Regierungsangaben fertig. "Das Sparprogramm steht. Wir haben uns geeinigt", sagte der griechische Finanzminister Ioannis Stournaras nach einem Treffen mit Regierungschef Antonis Samaras. Details zum dem Vorhaben nannte Stournaras nicht. Es soll rund 11,5 Milliarden Euro einbringen. Die Maßnahmen sollten den Spitzen der Koalition unter Führung der Konservativen zur Zustimmung vorgelegt werden.

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Griechenland muss das Sparpaket noch mit den internationalen Geldgeber abstimmen.

Das Sparpaket muss allerdings noch von einer Gruppe internationaler Kontrolleure der Geldgeberstaaten genehmigt werden. Sie soll am 5. September ihre Arbeit in Athen aufnehmen. Es wird erwartet, dass die Kontrolleure noch viele Änderungen und mehr Einsparungen verlangen werden.

Nach übereinstimmenden Informationen der griechischen Zeitungen sieht das Sparprogramm eine weitere Verschlankung des Staates und Kürzungen vor. Die Löhne der Staatsbediensteten sollen demnach um eine Milliarde Euro gekürzt werden. Um eine Milliarde Euro würden die Einkommen der Angestellten von Unternehmen gekürzt werden, die vom Staat kontrolliert werden, zum Beispiel die Elektrizitätsgesellschaft. Etwa 2,6 Milliarden Euro sollen laut den Berichten durch die Kürzung von Renten und Pensionen hereinkommen.

Einsparungen von zwölf Milliarden Euro bis Ende 2014

Nach dem geltenden Reformplan muss Griechenland in den beiden kommenden Jahren in seinem Staatshaushalt fast zwölf Milliarden Euro einsparen. Ziel ist es, das Defizit bis Ende 2014 unter drei Prozent des BIP von 9,3 Prozent 2011 zu drücken. Griechenland wird von seinen Euro-Partnern und dem IWF mit einem 130 Milliarden Euro schweren Kreditprogramm über Wasser gehalten. Im Gegenzug muss die Regierung einschneidende Reformen umsetzen. So soll der Staatsdienst verkleinert und Renten gekürzt werden.

Samaras hatte wiederholt um mehr Zeit für die Reformen gebeten, damit sich die Rezession nicht zusätzlich verschärfe. In der Bundesregierung wurde dies mit Skepsis aufgenommen.

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KOMMENTARE

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Mars Invictus 29.08.2012 • 13:58 Uhr

@schaunwamal - Mentalität!

Die Mentalität eben! Also ethnobezogene Eigenschaften, die man gewöhnlich als eingeboren versteht. Man hat wieder zunehmend begonnen selbst äußerst komplexe Probleme der Weltpolitik, der Gesellschaft und der Wirtschaft mittels "Rassenexegese" analysieren zu versuchen. Den wissenschaftlichen Prozeduren der Soziologie, Geschichte, Oeconomie und anderer wissenschaftlichen Disziplinen ersetzten in der öff. Diskussion die ethnische Stereotypen. Die Analyse des historischen und soziologischen Entwicklungsprozeßes kam die "ethnotypische" Mentalität in der Diskussion zu ergänzen, die Mentalität, wie "wir" aus der Ferne wahrnehmen, die "Mentalität" (nennen wir es so konventionell), die schließlich Folge einer solchen komplexen Prozedur ist und weniger Ursache einer Situation. In den letzten Monaten beobachte ich, inwieweit diese Interpretation der Dinge in der öff. Diskussion vertikal und horizontal sich verbreitet bis hin zu oberen Stufen der Politik.