Arbeitsagentur

Zahlen für September Arbeitslosigkeit deutlich gesunken

Stand: 30.09.2015 11:13 Uhr

Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist im September deutlich gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren 100.000 Menschen weniger auf Jobsuche. Es ist die geringste Erwerbslosenzahl seit fast 24 Jahren.

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im September mit der üblichen Herbstbelebung nach der Sommerpause deutlich zurückgegangen. Sie fiel um 88.000 auf 2,708 Millionen, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg mitteilte. Das ist die geringste Erwerbslosenzahl seit fast 24 Jahren. Im Vergleich zum September vorigen Jahres waren 100.000 Menschen weniger auf Jobsuche. Die Arbeitslosenquote betrug 6,2 Prozent.

"Mit der Herbstbelebung ist die Arbeitslosigkeit im September zurückgegangen", sagte BA-Chef Frank-Jürgen Weise. Insgesamt habe die günstige Entwicklung am Arbeitsmarkt angehalten. Unter Herausrechnung der jahreszeitlichen Schwankungen nahm die Arbeitslosenzahl allerdings saisonbereinigt um 2000 zu.

Von Reuters befragte Volkswirte hatten einen saisonbereinigten Rückgang um 5000 erwartet. Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung legten laut BA-Angaben saisonbereinigt weiter zu. Im Juli seien 30,73 Millionen Menschen sozialabgabenpflichtig beschäftigt gewesen. Das seien 608.000 mehr gewesen als ein Jahr zuvor.

Bilderstrecke

Arbeitsmarktzahlen im September 2015

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 30. September 2015 um 14:00 Uhr.

IHRE MEINUNG

KOMMENTARE

Avatar
Hugomauser 30.09.2015 • 19:06 Uhr

@Tedd24

"Wer denkt an die bis zu 1 Million Emigranten, die demnächst eingerechnet werden müssen? Die Verantwortliche lenken von den eigentlichen Schwierigkeiten gerne ab." Was soll denn das? Augenblicklich sind halt soundsoviele Arbeitslos. Das ist der Fakt und der Stand jetzt. Die Migranten schlagen sich erst später in der Arbeitslosenstatistik nieder. Immer nur dann, wenn sie eben eine Arbeitserlaubnis haben, tatsächlich arbeitslos sind und sich arbeitssuchend gemeldet haben. Die meisten Migranten haben aber bis dato nunmal keine Arbeitserlaubnis, also ist es schlicht unsinnig, diese schon mit einzurechnen.