Arbeitsmarktzahlen | dpa

Arbeitslosigkeit geht weiter zurück Niedrigster Mai-Wert seit 24 Jahren

Stand: 02.06.2015 11:45 Uhr

Die gute Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland hat sich im Mai mit dem Frühjahrsaufschwung fortgesetzt. Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland sank um 81.000 auf 2,762 Millionen. Es ist der niedrigste Mai-Wert seit 24 Jahren.

Im Frühjahr stellen die Betriebe, etwa auf dem Bau, in der Landwirtschaft oder in der Gastronomie verstärkt Mitarbeiter ein - dieser Frühjahrsaufschwung hat den Arbeitsmarkt auch in diesem Mai belebt.

Die Arbeitslosenquote ging um 0,2 Punkte auf 6,3 Prozent zurück. Das ist die geringste Arbeitslosenzahl in einem Mai seit 24 Jahren. "Obwohl sich das Wirtschaftswachstum zuletzt etwas abgeschwächt hat, entwickelt sich der Arbeitsmarkt weiterhin günstig", so der Chef der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg, Frank-Jürgen Weise.

Saisonbereinigt sank die Arbeitslosenzahl in Deutschland im Mai um 6000 auf 2,786 Millionen. Der Rückgang der um jahreszeitliche Einflüsse bereinigten Erwerbslosenzahl beschränkte sich diesmal auf den Westen Deutschlands.

Im Osten stagnierte sie. Dies könnte nach Ansicht von Ökonomen auf die Mindestlohn-Regelung zurückzuführen sein. Diese habe in Ostdeutschland vor allem zum Abbau geringfügiger Beschäftigung geführt. Einen Beschäftigungsaufbau habe es nicht gegeben.

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Der Arbeitsmarkt im Mai 2015

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 02. Juni 2015 um 10:00 Uhr.

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KOMMENTARE

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Tanguero 02.06.2015 • 19:04 Uhr

@Bernd1

Ihre Sicht ist erschreckend und zeigt deutlich, dass Sie sich mit dieser Materie offenbar nur per (geschönten) Statistiken beschäftigen und wie schon geschrieben, Dinge schönreden, die Millionen von Betroffenen nachweisbar unter großes Leid setzen. Auch diverse unabhängige wissenschaftliche Studien belegen eindeutig das Scheitern der "Agenda 2010". @Gironimo hat Recht, nur weil Sie etwas ständig wiederholen, wird es dadurch nicht zur Wahrheit! Die extrem starke Zunahme der "atypisch" Beschäftigten (meist in prekären Verhältnissen) verdeutlicht dies ebenfalls. Sehen Sie sich auch einmal die Reportage von Günter Wallraff an!