Brandenburg, Peitz: Wasserdampfschwaden steigen aus den Kühltürmen des Braunkohlekraftwerkes Jänschwalde der Lausitz Energie Bergbau AG (LEAG).  | Bildquelle: ZB

Woidke im BaB-Interview "Schneller Ausstieg wäre Desaster"

Stand: 07.10.2018 19:28 Uhr

Brandenburgs Ministerpräsident Woidke fordert, den vom Kohleausstieg betroffenen Regionen eine Perspektive zu bieten. Man dürfe Klimaschutz und Arbeitsplätze nicht gegeneinander ausspielen, sagte er im Bericht aus Berlin.

Der Ministerpräsident von Brandenburg, Dietmar Woidke, hat die Umwelt- und Energiepolitik der Bundesregierung kritisiert. Bei den Klimazielen hätte sie sich darum kümmern müssen, welche Maßnahmen für die Betroffenen zu ergreifen seien, bevor man sie beschließt, sagte er im Bericht aus Berlin.

Die politische Debatte laufe in Berlin, beeinflusse aber die Menschen vor Ort, so der SPD-Politiker. Mit diesen müsse auch geredet werden. Es klappe nicht, Klimaschutz gegen Arbeitsplätze auszuspielen: "Der schnelle Ausstieg aus der Braunkohle wäre ein Desaster für die Lausitz."

Woidke: Kohleausstieg in den 2040er-Jahren
Bericht aus Berlin , 07.10.2018

Download der Videodatei

Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Videodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Video einbetten

Nutzungsbedingungen Embedding Tagesschau: Durch Anklicken des Punktes „Einverstanden“ erkennt der Nutzer die vorliegenden AGB an. Damit wird dem Nutzer die Möglichkeit eingeräumt, unentgeltlich und nicht-exklusiv die Nutzung des tagesschau.de Video Players zum Embedding im eigenen Angebot. Der Nutzer erkennt ausdrücklich die freie redaktionelle Verantwortung für die bereitgestellten Inhalte der Tagesschau an und wird diese daher unverändert und in voller Länge nur im Rahmen der beantragten Nutzung verwenden. Der Nutzer darf insbesondere das Logo des NDR und der Tageschau im NDR Video Player nicht verändern. Darüber hinaus bedarf die Nutzung von Logos, Marken oder sonstigen Zeichen des NDR der vorherigen Zustimmung durch den NDR.
Der Nutzer garantiert, dass das überlassene Angebot werbefrei abgespielt bzw. dargestellt wird. Sofern der Nutzer Werbung im Umfeld des Videoplayers im eigenen Online-Auftritt präsentiert, ist diese so zu gestalten, dass zwischen dem NDR Video Player und den Werbeaussagen inhaltlich weder unmittelbar noch mittelbar ein Bezug hergestellt werden kann. Insbesondere ist es nicht gestattet, das überlassene Programmangebot durch Werbung zu unterbrechen oder sonstige online-typische Werbeformen zu verwenden, etwa durch Pre-Roll- oder Post-Roll-Darstellungen, Splitscreen oder Overlay. Der Video Player wird durch den Nutzer unverschlüsselt verfügbar gemacht. Der Nutzer wird von Dritten kein Entgelt für die Nutzung des NDR Video Players erheben. Vom Nutzer eingesetzte Digital Rights Managementsysteme dürfen nicht angewendet werden. Der Nutzer ist für die Einbindung der Inhalte der Tagesschau in seinem Online-Auftritt selbst verantwortlich.
Der Nutzer wird die eventuell notwendigen Rechte von den Verwertungsgesellschaften direkt lizenzieren und stellt den NDR von einer eventuellen Inanspruchnahme durch die Verwertungsgesellschaften bezüglich der Zugänglichmachung im Rahmen des Online-Auftritts frei oder wird dem NDR eventuell entstehende Kosten erstatten
Das Recht zur Widerrufung dieser Nutzungserlaubnis liegt insbesondere dann vor, wenn der Nutzer gegen die Vorgaben dieser AGB verstößt. Unabhängig davon endet die Nutzungsbefugnis für ein Video, wenn es der NDR aus rechtlichen (insbesondere urheber-, medien- oder presserechtlichen) Gründen nicht weiter zur Verbreitung bringen kann. In diesen Fällen wird der NDR das Angebot ohne Vorankündigung offline stellen. Dem Nutzer ist die Nutzung des entsprechenden Angebotes ab diesem Zeitpunkt untersagt. Der NDR kann die vorliegenden AGB nach Vorankündigung jederzeit ändern. Sie werden Bestandteil der Nutzungsbefugnis, wenn der Nutzer den geänderten AGB zustimmt.

Einverstanden

Zum einbetten einfach den HTML-Code kopieren und auf ihrer Seite einfügen.

"Realistischer Ausstiegszeitpunkt 2040er-Jahre"

Die Region mit ihren ursprünglich 80.000 Arbeitsplätzen im Bereich Kohle und Energie habe bereits einen großen Beitrag geleistet. Als realistischen Ausstiegszeitpunkt nannte Woidke die 2040er-Jahre. Dann seien die Braunkohlevorkommen auch erschöpft.

Es gebe in Europa 40 Kohleregionen, sagte Woidke. Deutschland habe die Chance und Verpflichtung, zu zeigen, dass Klimaschutz auch mit einer guten Perspektive für die betroffenen Menschen möglich sei. Die Beschlüsse der sogenannten Kohlekommission seien lediglich Empfehlungen - entscheiden würden letztlich Regierung und Bundestag.

Über dieses Thema berichtete Bericht aus Berlin am 07. Oktober 2018 um 18:30 Uhr.

Darstellung: