Wählerwanderung der Europawahl
Interaktiv

Überblick zur EU-Wahl Wie die Wähler in Deutschland wanderten

Stand: 27.05.2019 06:00 Uhr


Das Ergebnisse der Europawahl unterscheiden sich zum Teil sehr deutlich von dem der Bundestagswahl. Die Wählerströme können Sie in der interaktiven Darstellung detailliert nachvollziehen.

Wie läuft's? Klicken Sie in der linken Spalte auf einen Parteinamen, um zu sehen, was die Wähler dieser Partei bei der Bundestagswahl 2017 bei der Europawahl 2019 gewählt haben. Klicken Sie wiederum rechts, um zu sehen, wen die aktuellen Wähler der ausgewählten Partei 2017 gewählt haben.

Hinweis I: Anders als andere Darstellungen zieht diese Grafik nicht den Saldo der Wählerwanderung (also die Wanderungsgewinne minus Verluste), sondern die tatsächliche Wählerwanderung.

Hinweis II: Wir vergleichen die aktuelle Europawahl nicht mit der von 2014, sondern mit der Bundestagswahl 2017. Ein zentraler Bestandteil für die Modellierung der Wählerwanderung ist die Frage in der Exit poll am Wahltag nach der Wahlentscheidung bei der Vergleichswahl. Infratest dimap geht davon aus, dass die Rückerinnerungen an vergangene Europawahlen nicht so valide sind ist wie die an die jeweils vorangegangene Bundestagswahl: Zumindest in der Vergangenheit waren Europawahlen für die Deutschen eher unbedeutende Wahlen. Deswegen wurde auch schon die Wählerwanderung bei den Europawahlen vor fünf und vor zehn Jahren mit der jeweils vorangegangenen Bundestagswahl als Bezugswahl erstellt.

Über dieses Thema berichtet tagesschau24 am 27. Mai 2019 um 09:00 Uhr.

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KOMMENTARE

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Deeskalator 27.05.2019 • 07:32 Uhr

Ich bin gespannt

spätestens jetzt sollten SPD und CDU begriffen haben, dass ihre bisherige Taktik; wegducken, schön weiter Nebeneinkünfte kassieren und Politik auf Kosten von Umwelt und Bevölkerung zugunsten weniger Topmanager zu machen sie in den Abgrund führt bzw. im Fall der SPD schon in den Abgrund geführt hat. Wollen sie nicht noch weiter an Zustimmung verlieren, müssen sie anfangen wieder ehrlich zu sein. Politik im Sinne von Deutschland zu machen, nicht im Sinne ihre Portemonnaies. Da die Verstrickungen der Parteien mit der Industrie aber zu allumfassen und die herrschenden Politiker zu selbstverliebt sind wird alles weiter gehen wie bisher. Dem Armen Herr Kühnert werden wohl letzten Endes nur Scherben zum zusammenkehren bleiben. Und sieht man sich die Wahlstatistiken der CDU an... dann haben auch die nur noch ca. 15 Jahre bis ihnen die treuen Wähler weggestorben sind. Eigentlich Schade wie 100jährige Tradition durch den kompletten Ausverkauf der eigene Werte ruiniert wird.