Ein Schild mit dem Hinweise zum Tragen einer FFP2-Maske in München | AFP

Pandemie in Deutschland Inzidenz sinkt leicht auf 306,4

Stand: 21.12.2021 08:31 Uhr

Die Fallzahlen in Deutschland sind wieder rückläufig: Die Gesundheitsämter meldeten dem RKI 23.428 Neuinfektionen - die Inzidenz sank auf 306,4. Doch Experten befürchten wegen der Ausbreitung von Omikron eine baldige Trendumkehr.

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche mit 306,4 an. Am Vortag hatte er noch bei 316 gelegen, vor einer Woche bei 375,0.

Wie das RKI unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 23.428 Neuinfektionen verzeichnet. Vor genau einer Woche waren es 30.823 Ansteckungen. Seit Pandemiebeginn haben die Gesundheitsämter insgesamt 6.833.050 Fälle gemeldet. 

Hospitalisierungsinzidenz bei 4,73

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 462 Todesfälle gemeldet. Damit sind 108.814 Menschen an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben. Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI mit 4,73 an.

Die Zahl gemeldeter Infektionen ist seit knapp drei Wochen rückläufig. Von Anfang November an war der Wert rasant angestiegen. In der Folge wurden täglich neue Höchststände registriert. Anfang Dezember sank die Zahl dann wieder. Experten befürchten wegen der hochansteckenden und sich rasant ausbreitenden Omikron-Variante aber eine baldige Trendumkehr.

RKI verschärft Risikobewertung

Das Robert Koch-Institut hatte bereits gestern wegen der Omikron-Variante seine Risikobewertung aktualisiert. Für zweifach Geimpfte und Genesene werde die Gefahr einer Ansteckung nun als hoch angesehen, teilte das RKI mit. Für Geimpfte mit Auffrischimpfung gilt die Gefährdung als moderat. Für Ungeimpfte bleibt sie sehr hoch.

Das Institut warnte in diesem Zusammenhang vor einer schlagartigen Erhöhung der Fallzahlen. Es könnte zu einer Überlastung des Gesundheitssystems und eventuell weiterer Versorgungsbereiche kommen, erklärte das Institut.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 21. Dezember 2021 u.a. um 05:30 Uhr.