Die Nase der Regierungsmaschine Konrad Adenauer

Nach Pannenserie Neuer Flieger für Regierungsvertreter

Stand: 01.02.2019 10:31 Uhr

Genug der Pannen bei den Regierungsfliegern: Die Flugbereitschaft der Bundeswehr soll eine dritte Langstreckenmaschine bekommen. Wahrscheinlich wird es ein Airbus A350.

Von Christoph Prössl, ARD-Hauptstadtstudio

Die Flugbereitschaft der Bundeswehr soll schon bald eine neue Maschine zur Verfügung haben. Das Bundesverteidigungsministerium plant derzeit, bereits bis Ende des Jahres einen Airbus A350 zu beschaffen. Zwei weitere sollen später folgen.

"Die Bundeswehr will eine zügige Vergabe anstoßen", bestätigte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums einen Bericht des "Spiegel". Die Maschine soll beim Hersteller geordert werden. Das Flugzeug käme dann erst einmal mit ziviler Ausstattung. Der Einbau von Konferenz- und Arbeitsräumen würde weitere Zeit in Anspruch nehmen.

Drei Maschinen für die Langstrecke

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hatte im Dezember angekündigt, die Besatzungen der Regierungsflieger aufzustocken und die beiden A340 der Flugbereitschaft auszutauschen. Mittelfristig soll die Bundeswehr also über drei A 350 verfügen, die auf der Langstrecke eingesetzt werden können.

Bundeskanzlerin Angela Merkel musste Ende November wegen einer Panne des Regierungsfliegers mit einem Linienflug nach Argentinien reisen. Danach hatte die CDU-Politikerin die Verteidigungsministerin und den Finanzminister aufgefordert, eine schnelle Lösung zu finden.

Technische Probleme hatte auch der Regierungsflieger "Theodor Heuss", mit dem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gerade erst nach Äthiopien gereist war. Entwicklungsminister Gerd Müller saß zuvor in Afrika fest, weil ein anderes Flugzeug der Bereitschaft einen Defekt hatte. Am Sonntagabend startet Merkel zu einem Besuch nach Japan.

Flugbereitschaft kriegt bald neuen Flieger
Christoph Prössl, ARD Berlin
01.02.2019 09:44 Uhr

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Über dieses Thema berichtete Inforadio am 01. Februar 2019 um 09:43 Uhr.

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