Elon Musks Twitter-Profil. | picture alliance / NurPhoto

Nach nur wenigen Stunden Musk stoppt zweiten Twitter-Haken wieder

Stand: 10.11.2022 08:03 Uhr

Das neue Häkchen bei Twitter wurde vorerst wieder eingestellt. Besitzer Musk hat sich noch am Tag der Einführung gegen den grauen Verifizierungshaken für Abokunden entschieden. Den Grund dafür nannte er nicht.

Nur wenige Stunden nach dessen Einführung hat der neue Twitter-Besitzer Elon Musk den zweiten Verfizierungshaken wieder entfernen lassen. Einigen Nutzenden des Kurzmitteilungsdienstes fiel auf, dass das neue, graue Symbol erst erschien und dann wieder verschwand.

So twitterte auch US-YouTuber Marques Brownlee von dem Verschwinden des Haken, was Musk mit "I just killed it" kommentierte - er habe es gelöscht. Den genauen Grund für das Entfernen nannte er nicht. Eine Managerin des Dienstes erklärte auf Twitter, dass man sich mit dem Haken doch nur auf staatliche und kommerzielle Einrichtungen fokussieren wolle.

Kurzzeitig grau statt blau

Bislang waren verifizierte Accounts von Unternehmen oder Prominenten mit einem weißen Haken auf blauem Grund gekennzeichnet. Musk wollte diesen jedoch seinen Abokunden überlassen. Bisherige verifizierte Nutzende hatten deshalb - zumindest kurzzeitig - einen grauen Haken auf weißem Grund erhalten, ergänzt mit dem Wort "Official". Nun wurde ihren Accounts wieder der ursprüngliche blaue Haken angefügt.

Das von Musk eingeführte Twitter-Abo solle Zugang zu Vorteilen wie mehr Sichtbarkeit der Tweets oder weniger Werbung bieten. Aktuell kostet "Twitter Blue" laut der Internetseite des Dienstes noch 4,99 Dollar. Musk wolle den Preis jedoch auf acht Dollar anheben, wie er Anfang November twitterte. Bislang wurde das Abo allerdings nur in den USA, Kanada, Australien und Neuseeland eingeführt. Nach Musks Übernahme von Twitter hatte dieser zu Beginn angekündigt, die Account-Verifizierung neu ordnen zu wollen.

Das Hin und Her bei Twitter könnte indes weitergehen, denn Musk schrieb auch: "Bitte beachten Sie, dass Twitter in den kommenden Monaten viele dumme Dinge tun wird. Wir behalten, was funktioniert, und ändern, was nicht funktioniert."