Sendungsbild

Streit um Netzneutralität "Bislang eher abstrakte Befürchtungen"

Stand: 27.10.2015 16:01 Uhr

Datenschützer meinen, die Regelungen zur Netzneutralität seien zu schwammig und könnten zu einem Zwei-Klassen-Internet führen. Allerdings handelt es sich bislang um eher abstrakte Befürchtungen, sagt ARD-Korrespondent Christian Feld. Zunächst müsse abgewartet werden, wie die Details aussehen.

IHRE MEINUNG

KOMMENTARE

Avatar
Anderson 27.10.2015 • 21:05 Uhr

Wie abstrakt darf es denn sein..... ?

Was ist an der Vertragsgestaltung der Internetanbieter denn so abstrakt ? Die Einschränkungen im Kleingedruckten ? Die sind eher konkret als abstrakt. Das was als schwammig gelten kann ist die Bezeichnung der einzelnen Angebote. Selbst die Bundesnetzagentur bemängelt die fehlende Transparenz und Unwilligkeit der Provider konkrete Angaben zu machen. Zitat:" Die häufigsten berichteten Praktiken von Verkehrsmanagement sind die Sperrung und/oder Drosselung von Peer-to-Peer-Verkehr (in Fest- und Mobilfunknetzen) sowie die Sperrung von Voice-over-IP-Verkehr (meist in Mobilfunknetzen, in der Regel auf der Grundlage spezifischer Vertragsbedingungen). Wenn Sperren/Drosseln im Netzwerk implementiert sind, wird dies in der Regel durch Deep Packet Inspection (DPI) realisiert. " Was fehlt ist der Durchblick. So ist die Bezeichnung "abstrakt" , eher eine wage Standortbeschreibung die nur eine Situation beschreibt. Die des Uninteressierten.