Impfung im US-Bundesstaat Missouri | AP

Mehr Corona-Neuinfektionen Impfbereitschaft in den USA steigt

Stand: 02.08.2021 09:29 Uhr

"Ein steter Anstieg" - das Weiße Haus freut sich über eine wachsende Impfbereitschaft im Land. Von den Rekordwerten im April ist man aber noch weit entfernt. Auch in den USA gibt es wegen Delta mehr Neuinfektionen.

In den USA lassen sich wieder mehr Menschen gegen Corona impfen. Die Kampagne war seit Juni ins Stocken geraten, mit zuletzt nur rund einer halben Million verabreichten Spritzen pro Tag. Der Trend kehrte sich nun jedoch während der neuen Corona-Welle wieder um.

Am Sonntag wurden 816.000 Impfungen verabreicht, darunter 517.000 Erstimpfungen, wie ein leitender Beamter des Weißen Hauses auf Twitter schrieb. Die jüngsten Daten zeigten einen "steten Anstieg", erklärte Cyrus Shahpar. Dem Beamten zufolge lagen auch die Impfzahlen der vergangenen Tage deutlich über jenen der Vorwoche. Am Samstag etwa seien es 712.000 Dosen gewesen, ein Anstieg um 77 Prozent gegenüber der Vorwoche (403.000). Am Freitag habe es ein Plus von 43 Prozent gegeben.

Im April waren täglich noch gut drei Millionen Dosen verabreicht worden. In den USA sind bislang fast 50 Prozent der Bevölkerung von rund 330 Millionen Menschen vollständig geimpft - ein etwas geringerer Anteil als beispielsweise in Deutschland.

Probleme vor allem in Staaten mit weniger Geimpften

Die Zahl der pro Tag registrierten Neuinfektionen, die im Juni zeitweise auf 11.000 gefallen war, liegt inzwischen wieder bei 72.000. Besonders betroffen sind Bundesstaaten mit geringerer Impfquote wie Louisiana und Florida.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 30. Juli 2021 um 12:00 Uhr.