Kari Lake. | AP

Gouverneurswahl in Arizona Lake reicht Klage ein

Stand: 10.12.2022 05:53 Uhr

Sie hatte schon vor den US-Zwischenwahlen angekündigt, sie werde eine Niederlage nicht akzeptieren. Nun geht die Republikanerin Lake rechtlich gegen das Ergebnis der Gouverneurswahl in Arizona vor.

Von Florian Mayer, ARD-Studio Washington

Die Republikanerin Lake hat nach ihrer Niederlage bei den Gouverneurswahlen in Arizona Klage eingereicht. Das geht aus Informationen des Gerichts in Maricopa County, Arizona, hervor. Die von Ex-Präsident Donald Trump während den Zwischenwahlen unterstützte Lake hatte nach offiziellem Ergebnis gegen die Demokratin Katie Hobbs verloren.

Florian Mayer ARD-Studio Washington

Lake richtet ihre Klage gegen mehrere für die Wahl zuständige Beamte, ihre demokratische Gegenkandidatin Hobbs sowie gegen deren offizielle Anerkennung als Siegerin der Gouverneurswahl in Arizona. Die war zu Beginn der Woche erfolgt.

In der Klageschrift behauptet Lake, dass in mehreren Wahllokalen Hunderttausende illegale Stimmen abgegeben und republikanische Wähler von der Abgabe ihrer Stimmen abgehalten worden seien. Dafür gäbe es mehrere Zeugen, heißt es in der 70-seitigen Klageschrift weiter.

Lake will das Urteil des Gerichts akzeptieren

Lake, die wie Trump behauptet, die Präsidentschaftswahl 2020 sei ihm durch Betrug gestohlen worden, hatte bereits vor den Zwischenwahlen angekündigt, dass sie eine Niederlage nicht akzeptieren und in diesem Fall gegen das Ergebnis vorgehen werde.

Bei Twitter deutete Lake allerdings kurz nach dem Einreichen ihrer Klage an, dass sie ihre Niederlage anerkennen würde, sollte das Gericht die Wahlvorgänge als rechtmäßig beurteilen.

Über dieses Thema berichtete MDR Aktuell am 10. Dezember 2022 um 07:10 Uhr.