Spanische Euro-Münze

Hilfsprogramm für Banken Spanien plant ohne weitere ESM-Hilfen

Stand: 15.10.2013 16:43 Uhr

Spanien will ebenso wie Irland bald ohne weitere Hilfen des Euro-Rettungsschirms auskommen. Das Programm zur Stützung des spanischen Bankensektors werde voraussichtlich wie geplant zum Jahresende auslaufen, betonte Wirtschaftsminister Luis de Guindos. Die Regierung werde Mitte November abschließend darüber entscheiden.

Spanische Euro-Münze

Spanien erhielt über den Euro-Rettungsschirm 41,4 Milliarden Euro.

Das Hilfsprogramm für Spaniens Banken umfasst bis zu 100 Milliarden Euro. Davon flossen bislang 41,4 Milliarden Euro über den Rettungsschirm ESM an den spanischen Bankenrettungsfonds FROB, der das Geld an die Institute weitergab. Die Kredithilfen stützen den Bankensektor des Landes, der vor allem mit den Folgen einer geplatzten Immobilienblase kämpft. Im Gegenzug stimmte die Regierung zu, den Finanzsektor des Landes zu reformieren.

Rückzahlung innerhalb von 15 Jahren

Das geplante Auslaufen des Hilfsprogramms bedeutet lediglich, dass die maximale Summe von 100 Milliarden Euro nicht ausgeschöpft wird, die die Eurogruppe bewilligt hatte. Die geflossenen Kredithilfen müssen erst im Laufe der kommenden 15 Jahre zurückgezahlt werden.

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KOMMENTARE

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Cebulon 15.10.2013 • 20:47 Uhr

@ tanaka

Sie sagen es. Ich bin auch eher für 100 Euro, die der spanischen Wirtschaft direkt helfen, als für einen Euro an die Banken. Aber die Politik weiß schon sehr ganau, wem sie lieber hilft ... nämlich denen, an dessen Tropf sie hängt.