Microsoft-Unternehmen

Dauerstreit mit der EU-Kommission Microsoft lenkt ein

Stand: 22.10.2007 12:47 Uhr

Der weltgrößte Softwarekonzern Microsoft will sich im jahrelangen Kartellstreit mit der Europäischen Union nach Angaben der EU-Kommission künftig an die Auflagen aus Brüssel halten. Die Kommission teilte mit, sie habe sichergestellt, dass der US-Konzern seinen Verpflichtungen im Rahmen der Entscheidung von 2004 nachkomme.

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Microsoft will den Dauerstreit mit der EU-Kommission beenden.

Damals hatte die EU-Kommission ein Rekord-Bußgeld in Höhe von 497 Millionen Euro wegen "Missbrauchs der Marktmacht" verhängt und den Konzern verpflichtet, die Schnittstellen-Informationen offenzulegen, die die Wettbewerber brauchen, damit ihre Software-Produkte mit Windows-PC- und Server-Software kommunizieren können. Microsoft war dagegen vor Gericht gezogen, hatte aber im September in erster Instanz eine Niederlage erlitten.

Microsoft werde nun den Entwicklern von so genannter "Open Source"-Software die Informationen zur Verfügung stellen, die notwendig seien, teilte die EU-Kommission weiter mit. Zudem habe der Konzern hohe Lizenzgebühren verringert.