Löschflugzeug in Griechenland

Finanznot gefährdet Brandbekämpfung Italiens Feuerwehr soll Griechenland helfen

Stand: 13.07.2012 13:39 Uhr

Die dramatische Finanzlage in Griechenland führt zu gefährlichen Problemen bei der Feuerbekämpfung. Aus diesem Grund hat der griechische Minister für Bürgerschutz, Nikos Dendias, Regierungschef Antonis Samaras gebeten, Italien um Hilfe zu bitten. Die italienische Feuerwehr solle, wenn möglich, die Löscharbeiten im Falle von Waldbränden auf den Inseln des Ionischen Meeres und Teilen Westgriechenlands übernehmen.

Löschflugzeug in Griechenland

Löschflugzeug im Einsatz gegen die verheerenden Brände in Griechenland im Spätsommer 2007.

Wegen der Sparmaßnahmen habe Griechenland nur noch wenig Geld seine Löschflugzeugflotte instand zu halten, teilte der Minister mit. Aufgrund der hohen Temperaturen in Griechenland, die derzeit um die 40 Grad liegen, wächst die Feuergefahr. "Wir haben 18 Maschinen. Davon ist etwa die Hälfte einsatzbereit", sagte der Minister der Athener Zeitung "Ta Nea". Komme es zu mehr als einem großen Brand, werde es schwierig.

Unbesetzte Stellen, mangelhafte Ausrüstung

Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa sorgt zudem auch Personalknappheit für Probleme. Fast 4500 Stellen seien unbesetzt. Auch an der Ausrüstung hapere es. In vielen Fällen müssten die Feuerwehrwagen mit ungeeigneten Reifen rausfahren.

In Griechenland kommt es gerade in den Sommermonaten immer wieder zu Waldbränden. Vor fünf Jahren hatten verheerende Brände erst noch wochenlangen Einsätzen und internationaler Hilfe unter Kontrolle gebracht werden können.

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KOMMENTARE

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Mars Invictus 13.07.2012 • 21:21 Uhr

@xevsureti - Schuldenschnitt

Ich brauche nichts zu "spenden", ich zahle als griechischer Bürger und aktiver Mittelstaendler regelmäßig Steuern in guter Höhe. Und Sie wurden auch nicht bestohlen, Staatsanleihen sind immer Spekulation, selbst wenn Staaten als Kreditwürdig gelten. Denn Staaten genießen Immunität und unterliegen aufgrund ihrer Souveränität keiner Vollstreckungsgewalt, so können jederzeit kurzerhand und einseitig jeden Wert, denn Staatsanleihen unterliegen der vollen Souveränität und entscheidungsgewalt des Ausstellers. Und vergessen Sie dabei nicht, dass die Beteiligung des Privaten Sektors eine Monatelange Forderung der Bundesregierung, die besonders darauf pochte.