Arbeitsagentur

Bundesagentur gibt April-Daten bekannt Arbeitslosenzahl sinkt unter drei Millionen

Stand: 02.05.2012 15:14 Uhr

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im April erstmals seit Dezember wieder unter die Marke von drei Millionen gesunken. Die für April übliche Frühjahrsbelebung fiel allerdings schwächer aus als im Durchschnitt der drei Vorjahre, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) mitteilte. Gründe dafür seien der geringere Einsatz entlastender Arbeitsmarktpolitik und der Zähltag inmitten der Osterferien.

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Zahlen und Hintergründe im April 2012

Bundesagentur sieht "positive Grundtendenz"

"Auf dem Arbeitsmarkt hält die positive Grundtendenz an, obwohl die Konjunktur zuletzt an Schwung verloren hat", sagte BA-Chef Frank-Jürgen Weise. Bei der BA waren im April 2,963 Millionen Erwerbslose registriert. Dies waren 65.000 weniger als im März und 115.000 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sank im Monatsvergleich um 0,2 Punkte auf 7,0 Prozent. Unter Herausrechnung der jahreszeitlichen Schwankungen stieg die Arbeitslosenzahl aber saisonbereinigt um 19.000.

Von der Leyen sieht keine Trendwende

Trotz dieses Anstiegs ist der Arbeitsmarkt nach Einschätzung von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen weiter robust und aufnahmefähig. Eine Trendwende sei nicht in Sicht, sagte die CDU-Politikerin . Die Ministerin hob hervor, dass sich auch bei der Zeitarbeit eine positive Entwicklung beobachten lasse. Die absolute Zahl der Zeitarbeiter habe im Februar mit rund 750.000 auf dem Niveau vom Frühjahr 2011 gelegen. Der Anteil der Branche an der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung betrage 2,6 Prozent.

Rückgang auch im März

Im März war die Zahl auf 3,028 Millionen gesunken. Dies waren nach Angaben der BA 82.000 weniger als im Februar und 182.000 weniger als vor einem Jahr.

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KOMMENTARE

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Whisper 03.05.2012 • 08:25 Uhr

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@Lars aus Versmold: "Das ist total subjektiv. Für den einen reicht es, wenn man ausreichend zum Essen und Kleiden hat und dazu ein sicheres Dach über dem Kopf. Der nächste will 2 mal im Jahr in den Urlaub, 2 mal die Woche ins Café, nen Smartphone und ne Spielkonsole und nen Mittelklasse-Auto." Sorry aber da muss ich ihnen wiedersprechen. Wenn man in der lage ist ein existenzminimum zu gestimmen, sollte man auch in der lage sein ein angemessenes Gehalt zu ermitteln, das ein arbeitgeben minimal zahlen sollte, um das "überleben" seiner mitarbeiter ermöglichen zu können... Ich bin dafür das die arbeitslosen statitiken verschwinden und stattdessen sollte eine statistik gemacht werden wieviel steuergelder von der Agentur für arbeit verbraten wurde für: weiterbildungen/umschulungen, hartz4/aufstockung, usw.