Bildergalerie: Joe Biden - seine politische Karriere in Bildern

Bilder

1/17

Joe Biden - seine politische Karriere in Bildern

Joe Biden im Jahr 1972

Joe Biden wurde am 20. November 1942 in Scranton im Bundesstaat Pennsylvania geboren. Der Jurist begann seine Politiker-Karriere im Stadtrat von Wilmington (Delaware). Im Alter von nur 29 Jahren wurde Biden 1972 in den US-Senat gewählt und vertrat dort Delaware bis 2009. | Bildquelle: picture-alliance/ dpa

Joe Biden im Jahr 1972

Joe Biden wurde am 20. November 1942 in Scranton im Bundesstaat Pennsylvania geboren. Der Jurist begann seine Politiker-Karriere im Stadtrat von Wilmington (Delaware). Im Alter von nur 29 Jahren wurde Biden 1972 in den US-Senat gewählt und vertrat dort Delaware bis 2009.

Joe Biden mit seiner Frau Neilia und den Söhnen Joseph und Robert

Bidens Triumph bei der Senatswahl 1972 wurde von einem Autounfall überschattet, bei dem seine erste Ehefrau Neilia (Mitte) und die gemeinsame einjährige Tochter Naomi (hier nicht im Bild) kurz nach der Abstimmung ums Leben kamen. Die Söhne Beau und Hunter (hier rechts im Bild) wurden bei dem Unfall verletzt.

Joe Biden legt seinen Eid für den US-Senat im Januar 1973 am Krankenbett seines Sohnes Beau ab

Seinen Eid für den US-Senat legte Biden im Januar 1973 an Beaus Krankenbett ab. Später sagte Biden, die Söhne - um die er sich von nun an als alleinerziehender Vater kümmerte, bis er seine zweite Frau Jill kennenlernte - hätten ihn damals gerettet.

Der demokratische Senator Joseph Biden gibt am 23.09.1987 in Washington eine Pressekonferenz, auf der seinen Rückzug als Bewerber um die Kandidatur für die Präsidentschaftswahlen im November 1988 erklärt.

Im Juni 1987 erklärte Biden erstmals seine Bewerbung um die Kandidatur für die Präsidentschaftswahl 1988. Nur sechs Wochen später zog er sich auf einer Pressekonferenz aus dem Rennen zurück. Zuvor war bekannt geworden, dass er für Wahlkampfauftritte ganze Passagen aus Reden anderer Politiker übernommen und seine akademische Laufbahn geschönt hatte.

Joe Biden gibt seine Eröffnungserklärung während der Anhörung zur Bestätigung von Richter Clarence Thomas als beigeordneter Richter des Obersten US-Gerichtshofs im Sitzungssaal des US-Senats in Washington, DC am 10. September 1991 ab.

Von 1987 bis 1995 war Biden Vorsitzender des Justizausschusses, wo er Gesetze zur Kriminalitätsbekämpfung, zur Schusswaffenkontrolle und zum Schutz von Frauen vor Gewalt prägte. In seine Zeit im Ausschuss fielen auch mehrere scharf geführte Debatten um die Besetzung von Richterposten am Obersten Gericht der USA.

Joe Biden im Jahr 2006

Nach den islamistischen Anschlägen vom 11. September 2001 unterstützte Biden sowohl die internationale Militärintervention gegen das Taliban-Regime in Afghanistan als auch den Angriff auf den Irak unter Saddam Hussein. Über die Jahre entwickelte Biden sich jedoch zu einem vehementen Kritiker der Irak-Mission und plädierte 2006 für einen Friedensplan.

Joe Biden im Jahr 2007

2001 übernahm er den Vorsitz des Außenpolitischen Ausschusses, den er nach der Niederlage der Demokraten bei der Kongresswahl 2003 wieder abgeben musste. Nachdem sich die Mehrheitsverhältnisse durch die Kongresswahlen 2006 erneut geändert hatten, kehrte Biden 2007 wieder an die Spitze des Ausschusses zurück.

Joe Biden im Jahr 2008

2007 dann ein neuer Anlauf: Wieder bewarb Biden sich um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten - erfolglos. Schon nach der ersten Vorwahl im Januar 2008 gab er angesichts einer deutlichen Niederlage auf.

Joe Biden und Barack Obama im August 2008

Stattdessen setzte sich in den Vorwahlen seiner Partei der junge Senator Barack Obama durch - und kürte Biden im August 2008 zu seinem Vizekandidaten ("running mate"). An Obamas Seite stand Biden für Erfahrung im politischen Geschäft - und für gute Kontakte in das Gewerkschaftslager.

Barack Obama und Joe Biden

Der Wahlausgang am 4. November 2008 ist historisch: Das Duo Obama/Biden schlug das republikanische Kandidatenpaar John McCain und Sarah Palin deutlich. Erstmals wurde ein schwarzer US-Amerikaner Präsident des Landes.

Barack Obama und Joe Biden im Jahr 2017

Das Team "Obama/Biden" stand insgesamt acht Jahre an der Spitze der Vereinigten Staaten. Es wurde im November 2012 wiedergewählt und und schied dann nach zwei Amtsperioden verfassungsgemäß im Januar 2017 aus dem Amt.

Joe Biden

Viele Demokraten hatten schon 2016 gehofft, dass Biden sich um die Obama-Nachfolge bewerben würde. Doch er verzichtete aus familiären Gründen. 2019 hatte sich die innenpolitische Lage in den USA dann einschneidend geändert. Biden bewarb sich nun doch, insgesamt zum dritten Mal: Er wolle nicht tatenlos danebenstehen, wenn Präsident Donald Trump in die Verlängerung gehe.

Joe und Jill Biden

Im August 2020 wird Biden beim Parteitag der Demokraten offiziell zum Präsidentschaftskandidaten gekürt. Die Demokraten werben damit, dass Biden Verlässlichkeit statt Unberechenbarkeit, Selbstlosigkeit statt Egoismus, Ruhe statt Lärm, Anstand statt Unehrlichkeit ins Weiße Haus bringen würde. Herausgestellt wird auch Bidens politische Erfahrung. Hier ist er mit seiner Frau Jill zu sehen.

Kamala Harris

Als Kandidatin für das Vizepräsidentenamt wählt Biden Kamala Harris. Sie ist die erste schwarze Frau, die als Vizekandidatin einer der großen US-Parteien vorgeschlagen wurde. Im Fall eines Machtwechsels verspricht sie umfangreiche Justiz- und Polizeireformen.

Der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden beim Sender ABC News in Philadelphia

Bidens Wahlkampf ist geprägt von der Corona-Pandemie. Monatelang kann er keine Wahlkampfveranstaltungen abhalten, umwirbt die Wähler stattdessen mit Videos aus dem Keller seines Hauses. Wo er auftritt, zeigt er sich mit Maske - ein deutlicher Kontrast zu Amtsinhaber Trump.

Joe Biden mit seiner Ehefrau Jill

Die Wahlnacht: Es deutet sich ein enges Rennen zwischen Biden und Trump an - mit Vorteilen für Biden. Am Morgen erklärt er vor Anhängern: "Wir sind auf dem Weg zum Sieg."

Joe Biden

Nun ist Joe Biden am Ziel - 48 Jahre nach dem Beginn seiner politischen Arbeit in Washington D.C. wird er der 46. Präsident der Vereinigten Staaten.

Darstellung: