Sendungsbild

EU-Ratspräsident Van Rompuy in Aachen EU braucht neue Balance

Stand: 29.05.2014 20:54 Uhr

EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy hat in Aachen den Internationalen Karlspreis erhalten. In seiner Dankesrede sagte er, Europa brauche eine neue Balance: "Für mich ist die Botschaft an die Union eindeutig: Mehr Stärke nach außen und mehr Behutsamkeit nach innen."

Von Jochen Taßler, WDR

IHRE MEINUNG

KOMMENTARE

Avatar
Der Landgraf 30.05.2014 • 04:22 Uhr

Das Dilemma:

1. die EU - nebst all ihrer Vorgänger - war und ist noch nie für solch hehre Ziele, wie "Frieden und Demokratie" oder gar "Menschenrechte" erdacht oder gar gegründet worden. Das wird uns ( in Deutschland zumindest ) immer wieder massenmedial eingehämmert. Ein Politikberater Spreng wird zB. nicht müde, solches immer wieder vorzubeten, das macht es aber nicht richtiger. Die EU ist eine Wirtschafts-Interessen-Gemeinschaft. Die Bürger nur die Kunden. . Für den Frieden und Freiheit waren und sind die Demokratien verantwortlich. Das ist und war der erste Garant für den Frieden, zusammen mit der NATO: Das über Jahrzehnte gewachsene engste Geflecht und die engste Zusammenarbeit bis ins kleinste Detail der militärischen Strukturen in Europa / USA nebst den Abhänigkeiten macht es unmöglich, das nochmals einer sich in diesem Verbund gegen den anderen erhebt. Gut so! . 2. Wirtschaft/Finanzwirtschaft und Bürgernähe müssen nicht immer zusammenpassen. Irgendwann fällts halt auf.Und da sind wir jetzt