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DeutschlandTrend-Blitzumfrage Viel Sympathie für Jamaika

Stand: 25.09.2017 21:40 Uhr

Eine Wahl verändert die Sicht auf die politischen Verhältnisse. Am Tag nach der Bundestagswahl zeigen in einer Blitzumfrage für den DeutschlandTrend deutlich mehr Bürger Sympathie für die Bildung einer Jamaika-Koalition als noch am Sonntag.

Eine Jamaika-Koalition aus Union, FDP und Grünen stößt bei den Deutschen auf große Zustimmung. In einer Blitzumfrage, die infratest dimap für den ARD-Brennpunkt am Tag nach der Wahl durchgeführt hat, bezeichnen 57 Prozent diese Koalition als gut oder sehr gut. Das sind 34 Prozentpunkte mehr als am Wahltag selbst. Eine Koalition aus Union und SPD halten 31 Prozent für gut - ein Minus von acht Prozent.

Was aber, wenn es für keine Koalition reicht? Sollte die Union dann eine Minderheitsregierung bilden? Diese Aussicht findet wenig Anklang - nur 26 Prozent sprechen sich hierfür aus. 65 Prozent der Befragten befürworten aber in diesem Fall eine Neuwahl.

Jörg Schönenborn, ARD-DeutschlandTrend, mit Zahlen zur "Jamaika-Koalition"
Brennpunkt, 25.09.2017

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Verständnis für die SPD

Dass die SPD sich für den Gang in die Opposition und gegen eine weiteres Bündnis mit der Union entschieden hat, stößt bei vielen Wählern auf Verständnis. 59 Prozent halten die Entscheidung für richtig, 33 Prozent dagegen für nicht richtig. Besonders stark fällt der Rückhalt unter SPD-Anhängern aus - 74 Prozent unterstützen den Beschluss, nur 21 Prozent halten ihn für falsch.

Eine Mehrheit der Befragten glaubt auch, dass die SPD in dieser Frage standhaft bleiben wird - 59 Prozent bejahen das, 30 Prozent rechnen nicht damit, dass die SPD bei ihrer Absage bleibt.

Jörg Schönenborn, ARD-DeutschlandTrend, mit Zahlen zur SPD
Brennpunkt , 25.09.2017

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Rückhalt für Merkel - aber geschrumpft

58 Prozent begrüßen es, dass Merkel Kanzlerin bleibt. Am Tag nach der Wahl 2013 war dieselbe Frage gestellt worden. Damals lag die Zustimmung 13 Prozentpunkte höher. Allerdings weisen 65 Prozent der gesamten CDU die Verantwortung für die Stimmenverluste zu - Merkel selbst nur 27 Prozent. Etwas anders sieht das bei der CSU und ihrem Chef Horst Seehofer aus - hier glauben 56 Prozent, dass die Stimmenverluste an der gesamten Partei liegen, 36 Prozent machen Seehofer verantwortlich.

Martin Schulz wiederum kommt auf ähnliche Werte wie Merkel - hier machen ihn 28 Prozent für die Stimmenverluste verantwortlich, 67 Prozent aber die SPD insgesamt.

Zusammenarbeit mit der AfD?

Wie nun sollen es die Bundestagsparteien mit der AfD halten - kooperieren oder boykottieren? Nur 17 Prozent der Befragten plädieren dafür, dass die Parteien eine Zusammenarbeit mit der AfD suchen. 47 Prozent sind dafür, dies nur von Fall zu Fall zu tun. 33 Prozent sprechen sich dafür aus, eine Zusammenarbeit generell auszuschließen.

Über dieses Thema berichtete der ARD-Brennpunkt am 25. September 2017 um 20:15 Uhr.

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