Spaziergänger gehen nach einem Sturm am Strand von Wangerooge spazieren.  | dpa

Warnung des Wetterdienstes Ab Donnerstag wird es stürmisch

Stand: 15.02.2022 17:42 Uhr

Ab Donnerstag rechnen Meteorologen vor allem im Norden und der Mitte Deutschlands mit teils orkanartigem Sturm. Aber auch im Süden wird es sehr windig. Mit Verkehrsbehinderungen muss gerechnet werden.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet von Donnerstag an mit Sturm im Norden und der Mitte Deutschlands. "Die Tiefdruckgebiete übernehmen die Wetterregie und bringen neben dichten Wolken und Regen auch viel Wind", teilte der DWD mit. Schon am Mittwoch soll es ungemütlich mit Regen und teils stürmischen Wetter werden, "so richtig windig" werde es dann aber in der Nacht zum Donnerstag.

Störungen im Bahn- und Straßenverkehr möglich

Im Tiefland des Nordens und der Mitte Deutschlands rechnen die Meteorologen verbreitet mit Böen von bis zu 100 Kilometern pro Stunde, direkt an den Küsten und im Bergland auch bis zu 130 Stundenkilometer. Auf Berggipfeln in den Mittelgebirgen könne es noch mehr sein.

"Wer es noch nicht getan hat, sollte heute und morgen nutzen, um Garten, Haus, Terrasse und Balkon sturmfest und gegebenenfalls auch wasserfest zu machen", sagte eine DWD-Meteorologin. Auch mit Störungen im Schienen- und Straßenverkehr müsse gerechnet werden.

Nationalparkverwaltung warnt: Wälder nicht betreten

Nach Süden werde sich der Sturm zwar abschwächen, auch hier seien aber noch verbreitet Böen mit bis zu 90 km/h möglich. Die Nationalpark-Verwaltung im Harz warnt dringend davor, die Wälder zu betreten. Durch umstürzende Bäume und abbrechende Äste bestehe "akute Gefahr für Leib und Leben". In Hochlagen müsse zudem mit Eis und Schnee gerechnet werden.

In der Nacht zu Freitag soll der Wind etwas nachlassen, ab Freitagmittag aber schon wieder zulegen. Auch am Samstag hält der DWD zumindest im Nordwesten und im Bergland Orkanböen für möglich. An der Nordsee werde Hochwasser erwartet.