DeutschlandTrend

DeutschlandTrend

DeutschlandTrend im ARD-Morgenmagazin Mehrheit für Steinmeier

Stand: 20.05.2016 03:25 Uhr

Scholz oder Schulz, Nahles oder doch Gabriel? Nein, Steinmeier sollte SPD-Kanzlerkandidat werden. Im DeutschlandTrend für das Morgenmagazin halten 58 Prozent den Außenminister für die beste Wahl. In der Sonntagfrage geht es für die Sozialdemokraten leicht bergauf.

Sigmar Gabriel ziert sich, die SPD auch, die Bürger aber haben eine klare Meinung: Die Mehrheit der Deutschen (58 Prozent) hält Frank-Walter Steinmeier für einen guten SPD-Kanzlerkandidaten. Jeder Dritte (31 Prozent) hält Parteichef Gabriel für die richtige Wahl, 26 Prozent stimmen für EU-Parlamentspräsident Martin Schulz. Für Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz spricht sich jeder Vierte (25 Prozent) aus, für Arbeitsministerin Andrea Nahles sind es 16 Prozent.

Guter SPD-Kanzlerkandidat
galerie

Wer ist ein guter SPD-Kanzlerkandidat? Alle Befragten

Bei den SPD-Anhängern stimmen 69 Prozent für Außenminister Steinmeier, 43 Prozent für Gabriel, 40 Prozent für Schulz, 35 Prozent für Scholz und 21 Prozent für Nahles.

SPD-Anhänger: Guter SPD-Kanzlerkandidat
galerie

Wer ist ein guter SPD-Kanzlerkandidat? SPD-Anhänger

Allerdings hatte der 60 Jahre alte Steinmeier mehrfach durchblicken lassen, dass er nicht noch einmal für die SPD an vorderster Front in den Wahlkampf ziehen will. 2009 hatte er als Kanzlerkandidat trotz hoher Beliebtheit mit 23 Prozent das schlechteste Nachkriegsergebnis für die SPD zu verantworten. Gabriel hält einen Mitgliederentscheid für sinnvoll, wenn es mehrere Bewerber bei der K-Frage geben sollte - bislang aber ist in der SPD niemand in Sicht, der dem intern umstrittenen Gabriel die Bürde abnehmen könnte.

Sonntagsfrage: Union und Grüne verlieren Stimmen

In der aktuellen Sonntagsfrage kommt die Union auf 32 Prozent der Stimmen. 21 Prozent der Befragten würden die SPD wählen. Die AfD käme bundesweit auf 15 Prozent, die Grünen auf zwölf Prozent. Die Linkspartei würde neun Prozent der Stimmen erhalten. Die FDP würden sieben Prozent der Bürger wählen, die sonstigen Parteien erhalten vier Prozent.

Für die Union ist das Ergebnis von 32 Prozent der niedrigste Wert seit Oktober 2011.

Im Vergleich zum Deutschlandtrend vom 4. Mai 2016 verlieren die Union, die Grünen und die sonstigen Parteien je einen Prozentpunkt. SPD, Linke und FDP gewinnen jeweils einen Prozentpunkt. Die Stimmen der AfD bleiben gleich.

Insgesamt erhält die Regierungskoalition 53 Prozent der Wählerstimmen.

DeutschlandTrend im ARD-Morgenmagazin
ARD-Morgenmagazin , 20.05.2016

Download der Videodatei

Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Videodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Video einbetten

Nutzungsbedingungen Embedding Tagesschau: Durch Anklicken des Punktes „Einverstanden“ erkennt der Nutzer die vorliegenden AGB an. Damit wird dem Nutzer die Möglichkeit eingeräumt, unentgeltlich und nicht-exklusiv die Nutzung des tagesschau.de Video Players zum Embedding im eigenen Angebot. Der Nutzer erkennt ausdrücklich die freie redaktionelle Verantwortung für die bereitgestellten Inhalte der Tagesschau an und wird diese daher unverändert und in voller Länge nur im Rahmen der beantragten Nutzung verwenden. Der Nutzer darf insbesondere das Logo des NDR und der Tageschau im NDR Video Player nicht verändern. Darüber hinaus bedarf die Nutzung von Logos, Marken oder sonstigen Zeichen des NDR der vorherigen Zustimmung durch den NDR.
Der Nutzer garantiert, dass das überlassene Angebot werbefrei abgespielt bzw. dargestellt wird. Sofern der Nutzer Werbung im Umfeld des Videoplayers im eigenen Online-Auftritt präsentiert, ist diese so zu gestalten, dass zwischen dem NDR Video Player und den Werbeaussagen inhaltlich weder unmittelbar noch mittelbar ein Bezug hergestellt werden kann. Insbesondere ist es nicht gestattet, das überlassene Programmangebot durch Werbung zu unterbrechen oder sonstige online-typische Werbeformen zu verwenden, etwa durch Pre-Roll- oder Post-Roll-Darstellungen, Splitscreen oder Overlay. Der Video Player wird durch den Nutzer unverschlüsselt verfügbar gemacht. Der Nutzer wird von Dritten kein Entgelt für die Nutzung des NDR Video Players erheben. Vom Nutzer eingesetzte Digital Rights Managementsysteme dürfen nicht angewendet werden. Der Nutzer ist für die Einbindung der Inhalte der Tagesschau in seinem Online-Auftritt selbst verantwortlich.
Der Nutzer wird die eventuell notwendigen Rechte von den Verwertungsgesellschaften direkt lizenzieren und stellt den NDR von einer eventuellen Inanspruchnahme durch die Verwertungsgesellschaften bezüglich der Zugänglichmachung im Rahmen des Online-Auftritts frei oder wird dem NDR eventuell entstehende Kosten erstatten
Das Recht zur Widerrufung dieser Nutzungserlaubnis liegt insbesondere dann vor, wenn der Nutzer gegen die Vorgaben dieser AGB verstößt. Unabhängig davon endet die Nutzungsbefugnis für ein Video, wenn es der NDR aus rechtlichen (insbesondere urheber-, medien- oder presserechtlichen) Gründen nicht weiter zur Verbreitung bringen kann. In diesen Fällen wird der NDR das Angebot ohne Vorankündigung offline stellen. Dem Nutzer ist die Nutzung des entsprechenden Angebotes ab diesem Zeitpunkt untersagt. Der NDR kann die vorliegenden AGB nach Vorankündigung jederzeit ändern. Sie werden Bestandteil der Nutzungsbefugnis, wenn der Nutzer den geänderten AGB zustimmt.

Einverstanden

Zum einbetten einfach den HTML-Code kopieren und auf ihrer Seite einfügen.

Zweifel am Erfolg von "Schockbildern"

76 Prozent der Deutschen sind der Meinung, dass schockierende Bilder auf Zigarettenpackungen nicht dazu führen, dass weniger geraucht wird. Nur jeder Fünfte (20 Prozent) glaubt, dass die Warnbilder eine abschreckende Wirkung haben werden.

Weniger Raucher durch Schockbilder auf den Packungen?
galerie

Weniger Raucher durch Schockbilder auf den Packungen?

Untersuchungsanlage

Grundgesamtheit: Wahlberechtigte Bevölkerung ab 18 Jahren
Stichprobe: Repräsentative Zufallsauswahl / Dual Frame (Festnetz- und Mobilfunkstichprobe)
Erhebungsverfahren: Telefoninterviews (CATI)
Fallzahl: 1.015 Befragte
Erhebungszeitraum: 17. bis 18. Mai 2016
Fehlertoleranz: 1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5 Prozent ** bei einem Anteilswert von 50 Prozent

Archiv DeutschlandTrend

DeutschlandTrend Banner
Monat:
Darstellung: