Autos liegen umgestürzt am Flussufer. | Bildquelle: dpa

Schweiz und Italien Fluten, Hagel und Starkregen

Stand: 22.06.2019 15:33 Uhr

In der Westschweiz sind Bäche nach Unwettern über die Ufer getreten - mehrere Menschen wurden verletzt. Auch in Italien standen nach Hagel und Starkregen Straßen unter Wasser. Ein Mann kam dabei ums Leben.

Heftige Unwetter und Überschwemmungen haben in der Westschweiz und in Norditalien schwere Schäden verursacht. Im Kanton Neuenburg trat ein Bach zwischen Dombresson und Villiers über die Ufer und spülte Dutzende Autos davon. Mehrere Menschen waren in ihren Auto gefangen und mussten aus den im Bachbett liegenden Fahrzeugen geborgen werden. Nach Angaben der Polizei wurden vier Menschen verletzt, einer davon schwer.

In Dombresson standen die Straßen laut Polizei mehr als einen Meter unter Wasser. Auf einem Video war zu sehen, wie sich die Wassermassen ihren Weg durch zahlreiche Ortschaften bahnten. Tiefgaragen und Keller wurden überflutet, Böschungen rutschten ab, eine Straße wurde beschädigt.

Die Behörden warnten die Bevölkerung davor, sich in tief gelegene Räume zu begeben. Überschwemmte Straßen sollten keinesfalls befahren werden.

Auswirkungen der schweren Unwetter in der Schweiz (unkommentiert)
22.06.2019

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In Italien viel mehr Hagel als 2018

In Turin gingen am Freitagabend Hagel und Starkregen nieder. Nach Medienberichten starb ein 65-Jähriger in der Gegend um die Stadt. Auf Videos war unter anderem zu sehen, wie sich ein weißer Strom aus Hagel und Wasser eine Straße hinunter schiebt. Heute traf es dann Mailand: Straßen standen laut italienischen Medien nach starken Gewittern unter Wasser.

Der Bauernverband Coldiretti teilte mit, dass es in diesem Jahr bereits 124 Mal zu starkem Hagel gekommen sei. Das seien 88 Prozent mehr Fälle als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 22. Juni 2019 um 14:00 Uhr.

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