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Forschungsmission "MOSAiC" 700 Kilometer mit der Eis-Drift

Stand: 14.12.2019 20:38 Uhr

Es ist die größte Arktisexpedition aller Zeiten: Ein Jahr bleibt das Forschungsschiff "Polarstern" im Eis eingefroren, um die Folgen des Klimawandels besser zu verstehen. Nun gibt es die ersten Filmaufnahmen.

Der Bremerhavener Eisbrecher "Polarstern" war am 20. September im Rahmen der bislang einzigartigen "MOSAiC"-Expedition vom norwegischen Tromsö aus gestartet, um in der Arktis Klimadaten zu sammeln. Insgesamt ein Jahr soll das Schiff mit dem Meereis durch das Nordpolarmeer driften.

Im Wechsel sollen etwa 300 Wissenschaftler aus 17 Ländern an Bord sein. Mit der spektakulären Expedition erforschen sie zum ersten Mal das gesamte Klimasystem in der Zentralarktis. Das Budget dafür beträgt rund 140 Millionen Euro.

"MOSAiC" steht für "Multidisciplinary drifting Observatory for the Study of Arctic Climate". An der Expedition sind 20 Nationen beteiligt. Sie ist die bislang größte in der Arktis und gilt als Meilenstein für die Klimaforschung.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 14. Dezember 2019 um 20:00 Uhr.