Amphibienfahrzeuge und ein russisches Kriegsschiff beim Tag der Marine Ende Juli in Sewastopol.

Russische Annexion EU verlängert Krim-Sanktionen

Stand: 18.06.2018 15:21 Uhr

Keine Investitionen, keine Immobiliengeschäfte und ein Anlegeverbot von Kreuzfahrtschiffen vor der Krim: Die EU hat Sanktionen gegen die Halbinsel um ein weiteres Jahr verlängert.

Die Sanktionen der Europäischen Union gegen Russland wegen der Annexion der Krim-Halbinsel behalten für ein weiteres Jahr ihre Gültigkeit. Die EU bekenne sich nachdrücklich zu der Souveränität und territorialen Unversehrtheit der Ukraine, heißt es in einer Erklärung aus Brüssel. Der Verstoß gegen internationale Gesetze werde weiterhin verurteilt.

Verbot von Krim-Importen

Die Sanktionen bleiben somit bis zum 23. Juni 2019 in Kraft. Sie gelten für EU-Bürger und -Unternehmen und verbieten den Import von Produkten von der Krim und aus der dortigen größten Stadt Sewastopol. Europäer dürfen demnach keinerlei Investitionen auf der Schwarzmeerhalbinsel tätigen und auch keine Immobilien dort kaufen. Kreuzfahrtschiffe dürfen dort ebenfalls nicht vor Anker gehen. Außerdem sind bestimmte Exporte in den Transport-, Telekommunikations- und Energiesektoren untersagt.

Über dieses Thema berichtete SWR aktuell am 18. Juni 2018 in den Nachrichten.

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