Einsatzkräfte der Polizei beim Einsatz in Marzahn-Hellersdorf. | Bildquelle: dpa

In vier Bundesländern Razzien gegen mutmaßliche Islamisten

Stand: 14.01.2020 10:43 Uhr

In mehreren Bundesländern schlugen die Sicherheitsbehörden heute zeitgleich zu: Bei groß angelegten Razzien hatten sie mutmaßliche Islamisten im Blick. Eine konkrete Anschlagsgefahr gab es offenbar nicht.

Wegen des Verdachts auf Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat haben Ermittler in mehreren Bundesländern Objekte durchsucht. Die Razzien richten sich gegen "tschetschenischstämmige Beschuldigte aus dem islamistischen Milieu", teilte die Generalstaatsanwaltschaft Berlin mit.

In diesem Haus in Berlin-Marzahn wurde eine Erdgeschoss-Wohnung durchsucht. | Bildquelle: dpa
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In diesem Haus in Berlin-Marzahn wurde eine Erdgeschoss-Wohnung durchsucht.

Verdächtige sollen Anschlagsorte ausgespäht haben

Die Tatverdächtigen sollen mehrere Orte ausgespäht haben, um dort später Anschläge zu verüben. Sie sind nach Angaben der Behörden 23 bis 28 Jahre und stammen alle aus Tschetschenien. Die genaue Zahl der Verdächtigen sowie möglicher Festnahmen wurde bislang nicht genannt.

Bei einem der Männer waren bei einer Polizeikontrolle verdächtige Bilder auf dem Handy aufgefallen. "Die Durchsuchungen sollen Klarheit über die wirkliche Motivlage bringen", teilten Polizei und Staatsanwaltschaft gemeinsam mit. Erkenntnisse über konkrete Anschlagspläne haben die Ermittler nicht.

180 Polizisten im Einsatz

Durchsuchungen fanden in vier Bundesländern statt. In Berlin gab es Razzien in Hellersdorf, Hohenschönhausen, Spandau und Köpenick, in Brandenburg in Ludwigsfelde, in Nordrhein-Westfalen in Hagen und in Thüringen in Arnstadt. Rund 180 Polizeikräfte waren im Einsatz.

Razzien gegen mutmaßliche Islamisten in vier Bundesländern
tagesschau 16:00 Uhr, 14.01.2020

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Bei den Razzien wurden Bargeld, Hieb- und Stichwaffen sowie Datenträger sichergestellt. Nun machen sich die Ermittler an die Auswertung des Materials.

Über dieses Thema berichtete NDR Info am 14. Januar 2020 um 09:15 Uhr in den Nachrichten.

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