Ein Mitarbeiter der Straßenreinigung steht mit den Füßen im Wasser in Heidelberg. | Bildquelle: dpa

Donau, Rhein und Neckar Die Flüsse schwellen weiter an

Stand: 06.01.2018 10:48 Uhr

Die höchste Hochwasserwarnstufe wird wohl nirgendwo ausgerufen werden müssen, doch noch steigt das Wasser vor allem an Donau und Rhein weiter. Einzelne Häuser wurden in Ostbayern überflutet. An mehreren Orten wurde der Schiffsverkehr eingestellt.

Die Hochwasserlage entlang der Donau in Ostbayern ist weiter kritisch. Denn in der Donau hat abfließendes Wasser eine langgestreckte Hochwasserwelle gebildet. Während sich die Lage an anderen Gewässern langsam entspannte, erreichte der Fluss im niederbayerischen Kelheim in der Nacht die zweithöchste Meldestufe 3 - einzelne bebaute Grundstücke und Häuser wurden laut Hochwassernachrichtendienst überflutet.

Die Hochwasserlage entlang Mosel, Rhein und Donau bleibt angespannt
tagesschau 20:00 Uhr, 06.01.2018, Christian Feld, WDR

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Auch in Regensburg stieg das Wasser weiter. Hier wird der Höchststand und Meldestufe 3 im Laufe des Tages erwartet. Größere Überflutungen und das Erreichen der höchsten Meldestufe sind laut Hochwassernachrichtendienst aber unwahrscheinlich. Flussaufwärts in Donauwörth und Ulm lagen die Pegelstände am Morgen bereits wieder niedriger, ebenso an den Zuflüssen der großen Flüsse in Bayern.

Auf dem Main rollte die Hochwasserwelle in Richtung Rhein weiter. Zwar stiegen vor allem in Unterfranken die Pegelstände zunächst noch, doch größere Überschwemmungen werden nicht erwartet. Der Schiffsverkehr hatte bereits am Freitag wegen Hochwassers pausieren müssen.

Steigendes Wasser am Rhein

Am Rhein in Nordrhein-Westfalen ist das Wasser dementsprechend in der Nacht weiter gestiegen. In Köln lag der Pegelstand am frühen Morgen bei rund 7,80 Metern, wie die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung mitteilte. Experten rechneten für Sonntag mit 8,30 bis 8,80 Metern. Dann müsste der Schiffsverkehr gestoppt werden. Die kritische Marke dafür liegt bei 8,30 Metern.

Das Rheinufer ist in Köln (Nordrhein-Westfalen) in der Nähe vom Dom überflutet. | Bildquelle: dpa
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Das Rheinufer in Köln ist überflutet.

Auch in Düsseldorf erhöhte sich der Pegelstand in der Nacht auf 7,25 Meter. Die Stadt ergriff weitere Maßnahmen zum Schutz der Altstadt. So sei eine Schutzwand am sogenannten alten Hafen errichtet worden, damit kein Wasser in den Altstadtbereich vordringt.

Bei Speyer, Mainz und Bingen werde der Rhein voraussichtlich im Laufe des Wochenendes die Hochwassermarke II überschreiten, ab der Schiffe nicht mehr weiterfahren dürfen, so das Hochwassermeldezentrum in Mainz.

Auch an Mosel und Neckar wird das Wasser zunächst noch weiter steigen. In Heidelberg wurden Teile einer Bundesstraße überflutet.

Die Häuser der Rheininsel Niederwerth (Rheinland-Pfalz) stehen im Hochwasser des Rheins. | Bildquelle: dpa
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Die Häuser der Rheininsel Niederwerth (Rheinland-Pfalz) stehen im Hochwasser des Rheins.

Über dieses Thema berichtete die Tagesschau am 6. Januar 2018 um 11.30 Uhr.

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