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Im Südosten der Türkei Mindestens sechs Tote bei neuem Anschlag auf Militär

Stand: 18.02.2016 10:38 Uhr

Einen Tag nach dem schweren Anschlag von Ankara mit 28 Toten sollen bei einem neuen Angriff auf die türkische Armee im Südosten des Landes mindestens sechs Soldaten getötet worden sein. Das berichten verschiedene Nachrichtenagenturen unter Berufung auf Sicherheitskräfte.

Bei einem neuen Angriff auf die türkische Armee im Südosten des Landes sind offenbar mindestens sechs Soldaten getötet worden. Ziel des Anschlags in Lice in der Provinz Diyarbakir sei am Morgen ein Militärkonvoi gewesen, hieß es aus Kreisen der Sicherheitskräfte. Diese machten die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) für den Angriff verantwortlich.

Im Südosten des Landes geht die türkische Armee mit aller Härte gegen PKK-Rebellen vor. Diese verüben immer wieder Anschläge auf die türkischen Sicherheitskräfte. Der jahrzehntelange Konflikt mit der PKK eskalierte im vergangenen Sommer wieder, nachdem der Friedensprozess mit der türkischen Regierung zusammengebrochen war. Die Türkei bekämpft Kurdenmilizen auch in den Nachbarländern Syrien und Irak.

28 Tote bei Anschlag vom Mittwoch

Bei einem Autobombenanschlag auf einen Militärkonvoi im Regierungsviertel der Hauptstadt Ankara waren gestern 28 Menschen getötet und mehr als 60 weitere verletzt worden. Regierungschef Ahmet Davutoglu hatte die PKK und eine syrische Kurdenmiliz dafür verantwortlich gemacht.

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