Ein ausgebranntes Auto in Portugal | Bildquelle: AP

Tote durch Waldbrände Staatstrauer in Portugal

Stand: 17.10.2017 12:04 Uhr

Nach den verheerenden Bränden in Portugal hat Regierungschef Costa den Familien der Opfer seine Anteilnahme bekundet. Mindestens 36 Menschen starben. Im ganzen Land gilt eine dreitägige Staatstrauer.

Regen und sinkende Temperaturen helfen den Rettungskräften bei ihren Einsätzen gegen die Brände. Nach Angaben des portugiesischen Zivilschutzes sind die Feuer mittlerweile unter Kontrolle. Der staatliche Wetterdienst geht davon aus, dass sich die Waldbrandgefahr durch das Wetter weiter verringern wird.

Der portugiesische Regierungschef António Luís Santos da Costa bekundete den Familien der Opfer in einem Zeitungsinterview seine Anteilnahme. Im ganzen Land gilt eine dreitägige Staatstrauer. Nach offiziellen Angaben starben in Portugal mindestens 36 Menschen. Mehrere Menschen gelten noch als vermisst.

Keine Entwarnung in Spanien

Im Nordwesten Spaniens wüten noch mehrere Waldbrände. 27 Feuer in Galicien seien noch außer Kontrolle, hieß es von den Behörden. Sieben davon seien nah an bewohntem Gebiet. Die spanischen Behörden sprechen mittlerweile von mindestens vier Toten durch die Waldbrände.

Neben der monatelangen extremen Dürre sind vermutlich Brandstiftungen die Ursache für viele Waldbrände auf der iberischen Halbinsel. In Galicien im Nordwesten von Spanien gehen die Behörden von 132 Fällen aus. Dies seien 132 Angriffe, sagte eine Sprecherin der Regionalregierung.

Über dieses Thema berichtete MDR aktuell am 17. Oktober 2017 um 11:30 und 12:00 Uhr in den Nachrichten.

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