Verkohltes Autowrack in einem Wald in Pontevedra | Bildquelle: AP

Waldbrände Mindestens 30 Tote in Portugal und Spanien

Stand: 16.10.2017 13:39 Uhr

Auf der Iberischen Halbinsel breiten sich die schweren Waldbrände weiter aus. Die Flammen wüten vor allem im Norden Portugals und Spaniens. Allein in Portugal meldet der Zivilschutz bereits 27 Tote.

Rund fünf Monate nach den verheerenden Bränden mit 64 Toten in Portugal halten brennende Wälder Tausende von Menschen auf der iberischen Halbinsel erneut in Atem. Sowohl im Zentrum und im Norden Portugals als auch im Norden und Nordwesten Spaniens wüten zahlreiche Feuer. Mindestens 27 Menschen starben bisher allein in Portugal, teilte der Zivilschutz mit. Betroffen seien die Regionen Coimbra, Castelo Branco sowie Viseu im Zentrum des Landes und Aveiro im Norden, sagte eine Sprecherin der Behörde der Nachrichtenagentur Lusa.

Mindestens 30 Tote bei Waldbränden in Spanien und Portugal
tagesschau 14:00 Uhr, 16.10.2017, Stefan Schaaf, ARD Madrid

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In Portugal waren am Sonntag mehr als 500 Wald- und Buschbrände registriert worden - so viele wie seit mehr als zehn Jahren nicht mehr an einem einzelnen Tag. Die Situation sei angesichts von Temperaturen von mehr als 30 Grad Celsius nach wie vor kritisch.

Trockenheit und starker Wind

In der spanischen Gemeinde Nigrán in der Region Pontevedra seien in einem abgebrannten Lieferwagen zwei verkohlte Leichen gefunden worden, teilten die Behörden mit. Ein Mann sei beim Versuch gestorben, seine Viehherde zu retten. Ministerpräsident Mariano Rajoy sprach den Angehörigen der Opfer auf Twitter sein Beileid aus. 

In Galicien, der nordwestlichsten Region Spaniens, wurden mehr als 130 Feuer gezählt. Mindestens 17 Brände entzündeten sich in der Nähe bewohnter Gebiete, darunter zahlreiche im Raum Vigo.

Ein Studentenwohnheim der Universität Vigo und eine Fabrik des Automobilherstellers PSA Peugeot Citröen wurden geräumt. Rund 20 Flugzeuge und 350 Feuerwehreinheiten kämpfen gegen die Flammen.

Kampf gegen die Flammen in Vigo | Bildquelle: AFP
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Freiwillige kämpfen in der Nähe der spanischen Stadt Vigo gegen die Flammen.

Die seit Monaten anhaltende Trockenheit und starke Winde begünstigten in vielen Gebieten der Iberischen Halbinsel den Ausbruch und die Ausbreitung der Brände, sagte die Feuerwehr.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 16. Oktober 2017 um 09:00 Uhr.

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