Soldaten schichten Sandsäcke zu einem Schutzwall auf. | Bildquelle: AFP

Vietnam Tote durch Überschwemmungen

Stand: 13.10.2017 08:23 Uhr

Schwere Überschwemmungen und Erdrutsche sorgen im Norden und im Zentrum Vietnams für Chaos: Dutzende Menschen sind ums Leben gekommen oder werden vermisst. Zehntausende Häuser stehen unter Wasser. Ein weiterer Sturm wird erwartet.

Bei Überschwemmungen und Erdrutschen sind im südostasiatischen Vietnam mittlerweile 54 Menschen ums Leben gekommen. 31 Menschen wurden verletzt, 39 Menschen werden weiterhin vermisst.

In der Provinz Ninh Binh mussten 200.000 Menschen ihre Häuser verlassen. Unter den Betroffenen seien vier Familien, deren Häuser unter einem Erdrutsch begraben wurden, teilte ein Behördenmitarbeiter mit. In der nördlichen Provinz Yen Bai, in der bislang sechs Tote gefunden wurden, suchten 580 Soldaten und Polizisten sowie mehr als 2000 Einwohner nach den 16 Vermissten der Region.

Zehntausende Häuser unter Wasser

Mehr als 30.000 Häuser standen im Norden und Zentrum des Landes unter Wasser, wie die nationale Behörde für Katastrophenhilfe mitteilte. Vielerorts seien Straßen und andere Infrastruktur sowie Ernten und Vieh davon betroffen.

Ein Tropentief hatte Vietnam am Dienstag erreicht und heftige Regenfälle mit sich gebracht. In einigen Gebieten fielen binnen drei Tagen bis zu 500 Liter Regen auf den Quadratmeter. Mit "Khanun" rauscht ein weiterer Sturm auf das Südchinesische Meer in Richtung Vietnam zu, wie die nationale Wetterbehörde mitteilte.

Überschwemmungen in Vietnam
tagesthemen 21:45 Uhr, 13.10.2017

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Über dieses Thema berichteten am 13. Oktober 2017 Deutschlandfunk um 12:00 Uhr in den Nachrichten und tagesschau24 um 16:15 Uhr in den "Hundert Sekunden".

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