Donald Trump

Bericht der "New York Times" Trumps Firmen sind offenbar hochverschuldet

Stand: 20.08.2016 21:44 Uhr

Der republikanische Präsidentschaftskandidat Trump inszeniert sich gerne als erfolgreicher Geschäftsmann. Wie die "New York Times" berichtete, sollen die Firmen des Milliardärs jedoch Schulden in Höhe von mindestens 650 Millionen Dollar haben.

Die Firmen des republikanischen US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump haben laut einem Bericht der "New York Times" Schulden in Höhe von mindestens 650 Millionen Dollar (573 Millionen Euro). Das ist mehr als das Doppelte der Rückstände, die sein Wahlkampfteam bislang eingestanden hatte.

Für den Bericht ließ die US-Zeitung ein spezialisiertes Unternehmen öffentlich zugängliche Daten von über mehr als 30 Firmen aus dem Konglomerat des Immobilienmagnaten durchleuchten. Zusätzlich zu den 650 Millionen Schulden sei zu berücksichtigen, dass ein "bedeutender Teil von Trumps Vermögen" durch drei unternehmerische Partnerschaften gebunden sei. So stehe einer Reihe von Gläubigern ein Gesamtbetrag von umgerechnet rund 1,76 Milliarden Euro zu, berichtete die Zeitung.

Trump attackiert eigene Geldgeber

Der Milliardär Trump stellt in seinem Wahlkampf immer wieder sein angeblich extrem erfolgreiches Immobilien-Imperium heraus und gibt seinen Besitz mit umgerechnet 8,8 Milliarden Euro an. Auch Forderungen aus der eigenen Partei, seine Steuererklärung zu veröffentlichen oder eine unabhängige Überprüfung seines Vermögens zuzulassen, wies er jedoch stets zurück.

Die Untersuchung zeige, "wie rätselhaft Trumps Geschäfte sind", hieß es in der "NYT". Zudem bringe sie zu Tage, dass Trumps Wohlstand "stark von einem großen Geflecht finanzieller Unterstützer abhängt, darunter einer, den er während seines Wahlkampfes attackiert hat". Zu Trumps Geldgebern gehört eine der größten Banken Chinas. Das Land wird von dem republikanischen Kandidaten als wirtschaftlicher Erzfeind der USA angeprangert wird. Geld erhielt er auch von der US-Investitionsbank Goldman Sachs, der er vorwarf, seine demokratische Rivalin Hillary Clinton zu beeinflussen.

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 21. August 2016 um 09:00 Uhr.

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