Der frühere US-Präsident George H.W. Bush | Bildquelle: REUTERS

Wegen Lungenentzündung Ex-US-Präsident Bush auf Intensivstation

Stand: 18.01.2017 20:41 Uhr

Der frühere US-Präsident George H.W. Bush liegt wegen einer Lungenentzündung auf der Intensivstation. Sein Zustand ist nach Angaben der Ärzte aber stabil. Der Amtseinführung von Trump wird der ehemalige Staatschef jedoch nicht beiwohnen.

Der ehemalige amerikanische Präsident George H.W. Bush musste aufgrund einer Lungenentzündung auf die Intensivstation einer Klinik in Houston eingeliefert werden. Ärzte hätten die Atemwege des 92-Jährigen unter Narkose befreien müssen, teilte Bushs Sprecher Jim McGrath mit. Der Zustand des früheren Staatschefs sei aber stabil. Trotzdem solle er noch zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben.

Bush wurde 1989 zum 41. Präsidenten der USA, zuvor hatte er bereits acht Jahre lang das Amt des Vizepräsidenten innegehabt. Sein Sohn, George W. Bush, war von 2001 bis 2009 Präsident. "Bush senior" hatte sich nach dem Fall der Mauer in Deutschland offen für die deutsche Einheit ausgesprochen, wofür er großes Lob vom damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl erhielt.

Teilnahme an Trumps Vereidigung nicht möglich

Der künftige US-Präsident Donald Trump hatte Bush zu seiner Amtseinführung am Freitag eingeladen. Doch schon vor seiner Einlieferung ins Krankenhaus teilte Bush in einem Brief sein Bedauern mit, dass er aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Vereidigung teilnehmen könne. Bush ist wie Trump auch Republikaner.

Auch Bushs Frau Barbara befindet sich derzeit im Krankenhaus - laut McGrath jedoch eine reine Vorsichtsmaßnahme, da die 91-Jährige unter Müdigkeit und Husten gelitten habe.

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