Rex Tillerson | Bildquelle: AFP

Tillerson verlässt US-Außenamt Kein Wort zu Trump

Stand: 13.03.2018 23:28 Uhr

Das Ende war denkbar unprätentiös. Der geschasste US-Außenminister Tillerson bedankte sich bei seinen Mitarbeitern, gab ein dürres Statement vor Journalisten - und kündigte den Rückzug ins Private an.

Von Marc Hoffmann, ARD-Studio Washington

Sichtlich angeschlagen trat Rex Tillerson vor die Presse, einige Stunden nach Trumps Entlassungs-Tweet. Der US-Präsident habe ihn aus dem Flugzeug angerufen, so Tillerson. Das war zu einem Zeitpunkt, da hatte Donald Trump bereits mit Washingtons Journalisten über seine überraschende Personalrochade gesprochen und mitgeteilt, dass Außenamtschef Tillerson und er unterschiedliche politische Auffassungen hätten.

Trump entlässt Außenminister Tillerson
tagesthemen 22:15 Uhr, 13.03.2018, Verena Bünten, ARD Washington

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Er werde bis zum Ende des Tages die Amtsgeschäfte an seinen Stellvertreter John Sullivan übergeben. Tillerson bedankte sich bei seinen Mitarbeitern. Allerdings kein Wort zu seinem Chef Präsident Trump. Tillerson betonte, Verlässlichkeit, sich gegenseitig ehrlich und mit Integrität und Respekt zu behandeln, solche Werte seien wichtig. Tillerson verabschiedete sich außerdem mit einer Warnung an Russland aus dem Amt.

Viel Arbeit bleibe, was das beunruhigende Verhalten und das Handeln seitens der russischen Regierung angehe. Wenn Moskau so weitermache, drohte Tillerson, führte dies nur zu mehr Isolation.

Trump-Loyalist als Nachfolger

Künftig dürfte sich nun der bisherige CIA-Direktor Mike Pompeo mit Moskau auseinandersetzen. Der loyale Geheimdienstler Pompeo gilt als stramm konservativer Hardliner, in vielen außenpolitischen Fragen auf Trumps Linie.

Pompeo habe eine herausragende Energie, lobte der Präsident Trump. Mit Pompeo sei er auf einer Wellenlänge. Ein Mann ganz im Sinne Trumps und seiner America-First-Überzeugung. Der 54-jährige Pompeo hatte sich etwa auch mehrfach für ein Ende des Atomabkommens mit dem Iran stark gemacht. Unklar ist, welche Rolle er in möglichen Verhandlungen mit Nordkorea einnehmen wird.

In dieser außenpolitischen Krise lagen Trump und der bisherige Außenminister Tillerson immer wieder öffentlich im Widerspruch. Tillerson hatte mehrfach moderatere Töne angeschlagen und setzte auf diplomatische Schritte, Trump dagegen hatte immer wieder seinen Krieg der Worte gegen Diktator Kim Jong Un befeuert.

Deshalb mache jetzt auch ein Wechsel im US-Außenministerium Sinn, so der republikanische Kongressabgeordnete Mark Meadow bei FOX News. Jetzt sei der richtige Zeitpunkt für einen Wechsel in der Mannschaft, die die Gespräche mit dem nordkoreanischen Diktator Kim Jon Un vorbereiten und führen soll. Er unterstütze den Präsidenten in der seiner Entscheidung.

Rückzug ins Privatleben

Doch bevor sich Mike Pompeo an die Arbeit machen kann, hat der Senat noch ein Wörtchen mitzureden und muss dem Personalwechsel zustimmen. Bis zum Ende des Monats bleibt Rex Tillerson formal im Amt.

Er kehre nun ins Privatleben zurück, erklärte der 65-jährige Tillerson. Dann nahm er sein Manuskript, sichtlich gefasst und verließ den Raum, ohne weitere Journalistenfragen zu beantworten.  

Ina Ruck, WDR, kommentiert Tillersons Entlassung
tagesthemen 22:15 Uhr, 13.03.2018

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Über dieses Thema berichteten die tagesthemen am 13. März 2018 um 22:15 Uhr.

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