Überflutete Straße in Mandra | Bildquelle: dpa

Unwetter in Griechenland Tote bei Überflutungen nahe Athen

Stand: 15.11.2017 21:43 Uhr

Seit Tagen regnet es in Griechenland. Einige Bäche haben sich in gefährliche Ströme verwandelt und Ortschaften überflutet. In der Nähe der Hauptstadt Athen starben mindestens 15 Menschen in den Fluten, viele weitere werden vermisst.

Mindestens 15 Menschen sind bei einem Unwetter in der Nähe von Athen ums Leben gekommen. Weitere Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Mehrere Personen werden vermisst. Die schweren Regenfälle richteten erhebliche Schäden an. "Es ist eine Katastrophe, eine Tragödie", sagte der griechische Innenminister Panos Skourletis im Staatsfernsehen ERT.  

Schäden auf der Insel Symi | Bildquelle: dpa
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Schäden auf der Insel Symi

Sturzfluten reißen Menschen mit

Besonders betroffen war die Küste im Westen von Athen. Im Vorort Mandra, durch dessen Straßen eine Sturzflut talwärts stürzte und Wohnungen und Geschäfte überflutete, fanden Rettungskräfte alleine sieben Todesopfer. Die Küstenwache teilte mit, zwei im Meer gefundene Leichen seien vermutlich von der Sturzflut an die Küste gespült worden. Mehrere Personen wurden als vermisst gemeldet.

In der Region regnet es seit vier Tagen. Dadurch verwandelten sich Bäche teilweise in reißende Ströme. Viele Landstraßen wurden zerstört. Geröll, Autos, Kühlschränke, Küchenherde, Möbel, Äste, Baumstämme und Müll versperrten zahlreiche Straßen. "Ich habe nur meine Kinder gerettet. Alles andere, das ganze Haus, habe ich verloren", sagte eine Anwohnerin der Region im Fernsehen. Rettungsmannschaften holten mit Seilen Menschen aus ihren überschwemmten Häusern und aus ihren in den Wassermassen steckengebliebenen Bussen und Pkw.

Fluten verursachen Milliardenschäden
tagesschau 15:00 Uhr, 16.11.2017

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Regen geht weiter

Das griechische Wetteramt warnte vor neuen schweren Regenfällen in den kommenden Tagen. Der Grund: Über dem zentralen Mittelmeer hat sich ein riesiges Tief festgesetzt. Bei ungewöhnlich milden Temperaturen um die 23 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit bewegt es sich nur langsam und verursacht schwere Regenfälle sowie starke Winde in der Region.

Am vorigen Wochenende war ein Tourist auf der Ferieninsel Korfu im Nordwesten Griechenlands nach schweren Regenfällen in seinem Wagen ertrunken. Starke Regenfälle hatten am Dienstag weite Teile der kleinen Insel Symi im Südosten der Ägäis verwüstet.

Überflutete Straße in Mandra | Bildquelle: dpa
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Schäden in der griechischen Ortschaft Mandra nach dem Unwetter

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 15. November 2017 um 16:00 Uhr.

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