Trump trifft Abe | Bildquelle: AFP

Trump trifft Japans Regierungschef Abe "Ein sehr offenes Gespräch"

Stand: 18.11.2016 08:02 Uhr

Es war das erste Treffen des designierten US-Präsidenten Trump mit einem ausländischen Regierungschef: Er traf Japans Ministerpräsident Abe in New York. Abe zog eine positive Bilanz und sagte, er habe großes Vertrauen in die Person. Zugleich deuten sich neue Personalentscheidungen in Trumps Team an.

Der designierte US-Präsident Donald Trump hat sich erstmals mit einem amtierenden Regierungschef getroffen. Japans Ministerpräsident Shinzo Abe würdigte Trump nach dem Gespräch in New York als vertrauenswürdigen Partner. Trump empfing den japanischen Ministerpräsidenten im Trump Tower, seinem Firmensitz in New York, zu einem rund 90-minütigen Gespräch.

"Sehr warme Atmosphäre"

Abe zog eine positive Bilanz: "Ich bin überzeugt, dass Herr Trump eine Führungspersönlichkeit ist, zu der ich großes Vertrauen haben kann", sagte Abe vor Journalisten. Es sei ein "sehr offenes Gespräch" gewesen, das in einer "sehr warmen Atmosphäre" stattgefunden habe. Zum genauen Inhalt machten die Beteiligten zunächst keine Angaben. Trump hatte den US-Verbündeten Japan im Wahlkampf erheblich irritiert: Er hatte die Präsenz der US-Armee in Japan in Frage gestellt und darüber spekuliert, ob Japan sich Atomwaffen zulegen sollte, um sich selbst besser zu schützen.

Trump empfängt Abe: Positives Signal von Japans Ministerpräsident
18.11.2016

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Rat bei Kissinger

Trump empfing am Donnerstag ebenfalls den Botschafter Israels in den USA, Ron Dermer. Dieser bezeichnete den designierten Präsidenten hinterher als "wahren Freund Israels". Vor dem Treffen mit Abe holte sich Trump den Rat des Ex-Außenministers Kissinger ein. Er habe "enormen Respekt" vor dem 93-Jährigen und wisse zu schätzen, dass dieser sich zu dem Gedankenaustausch bereit gefunden habe, sagte der designierte Präsident. Laut Trump ging es in dem Gespräch um China, Europa, den Iran, Russland und breitgefächerte weltpolitische Themen. Kissinger war im Wahlkampf klar auf Distanz zu Trump gegangen.

Flynn als Sicherheitsberater?

Unterdessen deutet sich eine neue Personalie in an: Offenbar soll der frühere Generalleutnant Flynn zum Nationalen Sicherheitsberater ernannt werden. Das verlautete aus Trumps  Team. Ob Flynn die Offerte formal annahm, ist noch nicht bekannt.

Flynn war früher Direktor des Militärgeheimdiensts DIA. Im Präsidentschaftswahlkampf galt er als enger Berater Trumps, aktuell arbeitet Flynn mit dessen Übergangsteam in Fragen der Nationalen Sicherheit zusammen.

Manfred Weber, CSU, über die Auswirkung von Trumps Wahlsieg auf die Politik
tagesschau24 10:15 Uhr, 18.11.2016

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Gespräch mit Romney

Um den begehrten Posten des Außenministers taucht unterdessen überraschend der Name des profilierten Trump-Kritikers Mitt Romney auf, der die Präsidentenwahl 2012 gegen Amtsinhaber Barack Obama verlor. Die Sender CNN und NBC berichteten, Romney sei als künftiger Außenminister im Gespräch. Am Wochenende wolle Trump ihn zu einem Gespräch treffen. Der 69-jährige Romney war einer der schärfsten Kritiker von Trump im Wahlkampf. Als weitere Anwärter für den Posten des Außenministers werden der frühere New Yorker Bürgermeister Rudy Giuliani und die Gouverneurin von South Carolina, Nikki Haley, genannt.

Japans Regierungschef abe trifft Trump
M. Buttler, ARD Washington
18.11.2016 09:21 Uhr

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Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 18. November 2016 um 09:00 Uhr.

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