Der französische Präsident Emmanuel Macron (l-r), der italienische Ministerpräsident Paolo Gentiloni und Bundeskanzlerin Angela Merkel  | Bildquelle: dpa

Treffen in Triest Hilfe für Italien, Perspektiven für den Balkan

Stand: 12.07.2017 22:05 Uhr

Die Zukunft der Westbalkanstaaten liege in der EU - so das Resümee der Teilnehmer des Westbalkan-Gipfels in Triest. Schon vor dem Gipfel hatte Kanzlerin Merkel Italien Unterstützung bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise zugesichert.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Italien in Triest Unterstützung bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise zugesagt. "Italien hat Großartiges geleistet, was die Registrierung und die Ankunft der Flüchtlinge anbelangt", sagte Merkel am Rande des Westbalkan-Gipfels nach einem Treffen mit dem italienischen Ministerpräsidenten Paolo Gentiloni und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Das Land habe eine "große Aufgabe zu bewältigen, bei der wir Italien solidarisch zur Seite stehen wollen", so die Kanzlerin. Die Lage in Italien hatte sich wegen der steigenden Ankunftszahlen von Bootsflüchtlingen zuletzt zugespitzt, das Land sieht sich an seiner Kapazitätsgrenze.

EU-Vertreter beraten mit Westbalkan-Ländern
tagesschau 20:00 Uhr, 12.07.2017, Ellen Trapp , BR, zzt. Triest

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Gentiloni fordert stärkere europäische Lastenteilung

Die EU müsse aber auch die Ursachen von Flucht und Migration in den afrikanischen Ländern bekämpfen, sagte Merkel. Über dieses Ziel sei man sich einig gewesen. Die Situation müsse politisch stabilisiert werden, zudem sei es wichtig, die wirtschaftlichen Perspektiven in den afrikanischen Staaten zu verbessern.

Gentiloni forderte erneut eine stärkere europäische Lastenteilung. Italien habe seinen Beitrag zur Rettung und Aufnahme von Flüchtlingen geleistet und werde dies weiter tun. "Aber derzeit kämpft es dafür, dass die Migrationspolitik nicht nur einigen Ländern anvertraut, sondern von der ganzen Europäischen Union geteilt wird."

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EU-Perspektive von Westbalkan-Ländern bestätigt

Merkel, Macron und Gentiloni hatten sich zunächst zu dritt getroffen. Auf dem Gipfel von sechs Westbalkan-Staaten mit mehreren EU-Ländern bestätigten die Teilnehmer anschließend eine EU-Perspektive von Serbien, Montenegro, Albanien, Mazedonien, Bosnien-Herzegowina und dem Kosovo. Die Zukunft dieser Staaten liege in der EU, hieß es in der Abschlusserklärung. Ziel ist es nun, die traditionellen Konflikte zwischen den sechs Ländern mit einer vertieften wirtschaftlichen Zusammenarbeit zu entschärfen. Konkret soll etwa der Bau von Autobahnen und Gaspipelines ebenso gefördert werden wie die Vereinheitlichung von Zollvorschriften.

Unmittelbar vor Beginn des Gipfeltreffens hatte Merkel betont, die Staaten sollten sich weiter gut entwickeln und schrittweise auf die EU hinbewegen können. "Politische Stabilität in dieser Region ist auch Stabilität für uns", betonte sie.

Der Balkan und die EU
tagesthemen 22:25 Uhr, 12.07.2017, Michael Mandlik, ARD Wien

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Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 12. Juli 2017 um 20:00 Uhr.

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