US-Präsident Trump | Bildquelle: AP

Drohung an Nordkorea Trump betont atomare Stärke der USA

Stand: 09.08.2017 15:57 Uhr

US-Präsident Trump hat im Konflikt mit Nordkorea noch einmal nachgelegt: Das nukleare Arsenal der USA sei "stärker und kraftvoller als jemals zuvor", schrieb er auf Twitter. Zuvor hatte US-Außenminister Tillerson noch versucht, die Lage zu beruhigen.

Nach seiner scharfen Warnung an Nordkorea hat US-Präsident Donald Trump noch einmal nachgelegt: "Mein erster Befehl als Präsident war, das nukleare Arsenal zu erneuern und zu modernisieren", schrieb er auf Twitter. "Jetzt ist es weit stärker und kraftvoller als jemals zuvor."

Spannungen zwischen Nordkorea und den USA verstärken sich
tagesschau 16:00 Uhr, 09.08.2017, Jan Philipp Burgard, ARD Washington

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Donald J. Trump @realDonaldTrump
My first order as President was to renovate and modernize our nuclear arsenal. It is now far stronger and more powerful than ever before....

"Hoffentlich werden wir diese Macht nie nutzen müssen", fuhr Trump fort. "Aber es wird nie eine Zeit geben, in der wir nicht die mächtigste Nation der Welt sein werden."

Donald J. Trump @realDonaldTrump
...Hopefully we will never have to use this power, but there will never be a time that we are not the most powerful nation in the world!

"Kein Grund für schlaflose Nächte"

Zuvor hatte US-Außenminister Rex Tillerson beide Seiten zur Ruhe aufgerufen. Es gebe keine unmittelbare Bedrohung, und die US-Bevölkerung habe kein Grund für schlaflose Nächte.

Zitat

"Wir begegnen dem mit Feuer, Wut und Macht, wie die Welt es so noch nicht gesehen hat."

Donald Trump

Tillerson widersprach auch Interpretationen, wonach die USA einem militärischen Eingreifen näher gekommen seien: "Nichts, was ich gesehen habe und nichts, von dem ich weiß, deutet darauf hin, dass sich die Lage in den vergangenen 24 Stunden dramatisch verändert hat."

Die nordkoreanischen Streitkräfte hatten den Vereinigten Staaten mit einem Raketenangriff auf die US-Pazifikinsel Guam gedroht. Dies folgte auf eine Aussage von Trump. Dieser sagte, wenn Nordkorea seine Drohungen fortsetze, werde diesen "begegnet mit Feuer, Wut und Macht, wie die Welt es so noch nicht gesehen hat".

Tillerson sagte nun, Trump habe "eine klare Botschaft" senden wollen - "in einer Sprache, die Kim Jong Un verstehen kann, weil er die Sprache der Diplomatie nicht zu verstehen scheint". Die eskalierenden Drohungen aus Pjöngjang wiederum offenbarten den Druck der erfolgreichen US-Strategie in dem Konflikt.

"Unbesonnene Rhetorik keine gute Strategie"

Zuvor hatten einflussreiche Politiker beider US-Parteien den Präsidenten kritisiert. Der republikanische US-Senator John McCain sagte, große Führer sprächen keine Drohungen aus, wenn sie nicht zum Handeln bereit seien. "Und ich bin nicht sicher, dass Präsident Trump zum Handeln bereit ist." Zugleich warnte er davor, die Äußerung des Präsidenten allzu ernst zu nehmen: "Das ist typisch Trump. Er neigt zu Übertreibungen."

Bei den Demokraten gab es weniger Verständnis. "Gegenüber Nordkorea müssen wir hart und mit Bedacht vorgehen", sagte der Minderheitsführer im Senat, Chuck Schumer. "Unbesonnene Rhetorik ist keine gute Strategie, um die Sicherheit Amerikas zu gewährleisten." Ähnlich kommentierte laut CNN auch Senatorin Dianne Feinstein die Lage: Trump trage mit seinen "bombastischen Äußerungen" nicht zur Entspannung bei.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 09. August 2017 um 04:58 Uhr, 14:00 Uhr und 16 Uhr.

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