UN-Sondergesandter für Syrien, Staffan de Mistura, (Mitte) in Astana im Gespräch mit anderen Teilnehmern der Konferenz | Bildquelle: AFP

Syrien-Konferenz in Astana Vorsichtig optimistisch

Stand: 24.01.2017 00:11 Uhr

Der erste Tag der Syrien-Friedensgespräche in Astana ist vorbei. Einen Durchbruch gab es nicht, den hatte auch niemand erwartet. Verhandlungskreisen zufolge gibt es aber Grund für vorsichtigen Optimismus: Die Gespräche gehen offenbar weiter.

Der erste Verhandlungstag der Syrien-Konferenz in der kasachischen Hauptstadt Astana ist ohne greifbare Ergebnisse zu Ende gegangen. Dies teilten Vertreter der syrischen Regierung und ein Sprecher der Rebellen am Verhandlungsort mit.

Nach Angaben aus Verhandlungskreisen, auf die sich die Nachrichtenagentur Reuters bezieht, sollen die Gespräche heute fortgesetzt werden. Es gebe Grund für vorsichtigen Optimismus, dass Fortschritte erzielt werden könnten. Es werde erwartet, dass die Ausrichter der Gespräche, Russland, die Türkei und der Iran, die Arbeit an einer möglichen Erklärung fortsetzten.

De Mistura hofft auf Treffen in Genf

Der UN-Syriengesandte Staffan de Mistura hatte zu Beginn der Beratungen gesagt, er hoffe, das Treffen werde den Weg zu direkten Verhandlungen zwischen der Opposition und der syrischen Regierung in Genf ebenen. De Mistura plant das Treffen für den 8. Februar.

In Astana lehnte die syrische Opposition direkte Gespräche mit der Delegation von Präsident Bashar al-Assad ab. Zudem sei man nur bereit, über eine Absicherung der geltenden Waffenruhe und humanitäre Hilfe für die Zivilbevölkerung in Syrien zu sprechen.

Udo Lielischkies, ARD Moskau, zum Ende der Syrien-Friedenskonferenz
tagesschau 12:00 Uhr, 24.01.2017

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Hilfsorganisationen veröffentlichen Appell

Fast 100 Hilfsorganisationen verlangten zum Auftakt der Gespräche den ungehinderten Zugang zu den notleidenden Menschen in Syrien. Russland und die Türkei müssten Hilfslieferungen für die hungernden Männer, Frauen und Kinder durchsetzen, forderten Organisationen wie Care, Oxfam und Worldvision. Der Aufruf wurde auch von syrischen Hilfsorganisationen unterstützt.

Die Vereinten Nationen fordern seit Wochen von Assad und den Rebellen, den Helfern die Erlaubnis zum Transport von Lebensmitteln, Wasser, Medikamenten und anderen Gütern zu erteilen. Trotz Waffenruhe blockierten die Konfliktparteien die Hilfslieferungen.

Astana: Gespräche zu Waffenstillstand Syrien
S. Stöhr, ARD Moskau
23.01.2017 16:51 Uhr

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Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 23. Januar 2017 um 20:00 Uhr.

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