Die indische Metropole Mumbai | Bildquelle: REUTERS

Südasien Mehr als 1500 Tote durch Monsun

Stand: 30.08.2017 10:45 Uhr

Nach den heftigen Monsun-Regenfällen in Südasien leiden Millionen in Indien, Nepal und Bangladesch unter den Folgen der Überflutungen. Mehr als 1500 Menschen kamen seit Juni ums Leben. Inzwischen geht das Wasser vielerorts wieder zurück - doch die Angst vor Krankheiten wächst.

Bei Überschwemmungen in Südasien sind in der diesjährigen Monsunzeit bereits mehr als 1500 Menschen ums Leben gekommen. Allein in Indien starben laut Angaben der örtlichen Behörden seit Juni mehr als 1300 Menschen.

Der nordöstliche Bundesstaat Bihar ist der am stärksten betroffene Teil Indiens. Dort starben nach offiziellen Zahlen bislang 514 Menschen. Auch Westindien erlebte zuletzt heftige Unwetter: Die Metropole Mumbai ist wegen Hochwassers praktisch lahmgelegt. Wegen Störungen des Zugverkehrs saßen hunderte Menschen auf Bahnhöfen fest. In Vororten von Mumbai stürzten zwei Häuser ein, wie ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP sagte. Dabei seien zwei Kleinkinder und ein 40-Jähriger ums Leben gekommen.

Überschwemmungen in Nepal, Bangladesch und Indien
tagesschau 20:00 Uhr, 30.08.2017

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Angst vor Krankheiten

In Nepal und Bangladesch gab es nach Angaben der Behörden und des Roten Kreuzes jeweils mehr als 140 Tote. Je ein Drittel der Fläche beider Länder stand zwischenzeitlich unter Wasser. Mittlerweile geht das Wasser wieder zurück. Damit steige allerdings auch das Risiko, dass gefährliche Krankheiten ausbrechen, warnte die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften.

Rund 41 Millionen Menschen in den drei Ländern seien von den Überschwemmungen betroffen, sagte ein Sprecher der Hilfsorganisation. Hunderte Dorfbewohner seien von der Außenwelt abgeschnitten und hätten nichts zu essen.

Die südasiatische Monsunzeit von Juni bis September fordert jedes Jahr sehr viele Opfer. Die meisten ertrinken, werden von Erdrutschen begraben oder sterben durch Stromschläge.

Über dieses Thema berichteten am 30. August 2017 die tagesschau um 16:00 Uhr und tagesschau24 um 16:30 Uhr in den "Hundert Sekunden".

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