Sturmschäden in Georgia | Bildquelle: AP

Unwetter in den USA Viele Tote durch Tornados

Stand: 23.01.2017 11:53 Uhr

Heftige Stürme haben den Süden der USA heimgesucht. Dabei kamen mindestens 20 Menschen ums Leben. Besonders betroffen ist der Staat Georgia, doch auch in Mississippi und in Kalifornien richteten Unwetter schwere Schäden an.

Bei Unwettern im Süden der USA sind am Wochenende mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen und zahlreiche weitere verletzt worden. Besonders betroffen ist der Bundesstaat Georgia: Dort starben bei einem Tornado in der Nacht zum Sonntag mindestens 14 Menschen.

Tote und Verwüstung nach heftigen Tornados in den USA
Morgenmagazin, 23.01.2017

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Ausnahmezustand in vielen Landkreisen

Der Gouverneur von Georgia, Nathan Deal, rief für sieben Landkreise den Ausnahmezustand aus. "Diese Stürme haben zu Todesfällen, zahlreichen Verletzungen und weitreichenden Sachschäden geführt," sagte Deal und forderte die Einwohner zur Vorsicht auf. Zahlreiche Gemeinden waren ohne Strom. Auch im angrenzenden Staat Florida wurden Gebiete im Norden von dem Tornado in Mitleidenschaft gezogen.

In Mississippi wurden nach einem Bericht des Senders CNN mehr als 50 Menschen verletzt. Zuvor war bereits bekannt, dass dort am Wochenende vier Einwohner in der Folge der Stürme starben. Dort herrschte ebenfalls Ausnahmezustand. Im benachbarten Alabama berichteten demnach 15 Landkreise von Sturmschäden.

In Kalifornien starben mindestens zwei Menschen nach schweren Regenfällen: Eine 36-Jährige kam ums Lebens, als ein Baum auf das Dach ihrer Wohnung stürzte. Im Landkreis San Diego versuchten Rettungskräfte zudem, die Leiche eines weiteren Opfers aus einem angeschwollenen Bach zu bergen. Vor der Pazifikküste am Pebble Beach wurden zwei weitere Menschen vermisst, wie CNN unter Berufung auf die Küstenwache berichtete.

Weitere Stürme erwartet

Meteorologen rechnen mit weiteren schweren Stürmen. Der nationale Wetterdienst (NWS) warnte zudem, dass der Norden und das Zentrum von Georgia weiterhin von heftigen Tornados getroffen werden könnte. Auch weiterer Starkregen sei zu befürchten.

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Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 23. Januar 2017 um 06:00 Uhr.

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