Polizist am Tatort in Stockholm | Bildquelle: REUTERS

Lkw-Anschlag in Stockholm Mutmaßlicher Attentäter sympathisierte mit IS

Stand: 09.04.2017 14:57 Uhr

Die schwedische Polizei hat nähere Informationen über den mutmaßlichen Attentäter von Stockholm veröffentlicht. Der Usbeke habe mit Gruppen wie dem IS sympathisiert. Nach einem abgelehnten Asylantrag sollte er ausgewiesen werden.

Der mutmaßliche Lkw-Attentäter von Stockholm ist ein abgelehnter Asylbewerber. Das teilte die schwedische Polizei auf einer Pressekonferenz mit. Der 39-jährige Usbeke habe mit extremistischen Gruppen wie der Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) sympathisiert.

Der Festgenommene habe 2014 eine Aufenthaltsgenehmigung in Schweden beantragt, im Juni 2016 habe die Migrationsbehörde entschieden, ihn auszuweisen. Da er das Land nicht verlassen habe, hätten die Behörden ihn gesucht, aber nicht unter der von ihm angegebenen Adresse angetroffen.

Clas Oliver Richter, ARD Stockholm, zum Stand der Ermittlungen
tagesschau 13:15 Uhr, 09.04.2017

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Identität der Toten geklärt

Bei dem Anschlag am Freitag war ein gekaperter Lastwagen mit hoher Geschwindigkeit durch eine Fußgängerzone Stockholms gerast und in ein Kaufhaus gesteuert worden. Nach Angaben der Polizei handelt es sich bei den vier dabei getöteten Menschen um zwei Schweden, einen Briten und eine Belgierin.

Im Zusammenhang mit dem Anschlag sei eine weitere Person festgenommen worden. Darüber hinaus würden fünf Personen festgehalten, teilte die Polizei mit. Insgesamt 500 Menschen seien befragt worden. Polizeisprecher Jonas Hysing sagte, es gebe keine konkreten Hinweise auf weitere Anschläge.

Zusammenhalt in Schweden nach dem Anschlag
C. Schmiester, ARD Stockholm
09.04.2017 08:09 Uhr

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Mit Liebe gegen den Hass

Mit einer Gedenkfeier in Stockholm wollen am Mittag Tausende Menschen ihre Solidarität mit den Opfern des mutmaßlichen Terroranschlags und deren Angehörigen bekunden. Wie lokale Medien berichteten, soll die sogenannte "Liebes-Demonstration" um die spätere Mittagszeit an einem zentralen Platz nahe des Anschlagsortes stattfinden.

Zugleich wollen die Teilnehmer, die sich über die sozialen Netzwerke organisieren, ein Zeichen setzen gegen Terror, Gewalt und Angst. Für Montag kündigte Schwedens Regierungschef Stefan Löfven eine landesweite Schweigeminute an.

Über dieses Thema berichteten die tagesthemen am 08. April 2017 um 00:00 Uhr und die tagesschau am 09. April 2017 um 13:15 Uhr.

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