Steinmeier in Wien | Bildquelle: AP

Steinmeier zu Atomgesprächen in Wien Bis zum letzten Wort

Stand: 07.07.2015 20:34 Uhr

Die Atomverhandlungen mit dem Iran in Wien sind noch einmal verlängert worden. Hauptprobleme seien die Kontrolle der iranischen Zusagen und die Zeitfolge bei der Aufhebung der Sanktionen, erklärte Außenminister Steinmeier in den tagesthemen. Man werde sorgfältig bis zum letzten Wort verhandeln.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hat die neuerliche Verlängerung der Atomverhandlungen in Wien mit der Bedeutung und der Gefährlichkeit des Konflikts mit dem Iran begründet. Man müsse "bis zum letzten Halbsatz, bis zum letzten Wort" mit größter Sorgfalt zu Ende verhandeln, betonte Steinmeier in den tagesthemen.

"Es geht nicht um irgendeine Vereinbarung, sondern um eine Vereinbarung, die die Sicherheit im Mittleren Osten erhöht, auch für Israel." Israel und die arabischen Nachbarn achteten sehr sorgfältig darauf, was am Ende in der Abschlussvereinbarung enthalten sein werde.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier zu den Verhandlungen mit dem Iran
tagesthemen 22:30 Uhr, 07.07.2015

Download der Videodatei

Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Videodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Man sei in vielen technischen Fragen in den vergangenen Tagen voran gekommen, sagte Steinmeier. Es müsse jedoch noch Einigkeit über die Kontrollmöglichkeiten über die Zusagen des Iran geschaffen werden. Der Iran habe Vertrauen zerstört und müsse deshalb Vorleistungen erbringen beim Aufbau von Vertrauen.

Die andere noch umstrittene Feld sei die Frage, in welcher Zeitabfolge die Sanktionen aufgehoben würden, wenn der Iran die gestellten Bedingungen erfüllt.

Darstellung: