Verunglückter Bus nahe Tarragona | Bildquelle: dpa

Busunglück in Spanien Zwei Deutsche unter den Opfern

Stand: 21.03.2016 11:56 Uhr

Bei dem Busunglück in Katalonien sind nach Behördenangaben auch zwei Deutsche ums Leben gekommen. Insgesamt starben bei dem Unfall 13 Insassen - die meisten von ihnen Austauschstudentinnen. Sie befanden sich auf dem Rückweg von einem Ausflug.

Unter den Todesopfern des schweren Busunglücks in Spanien sind auch zwei deutsche Studentinnen. Zudem seien sieben italienische Studentinnen und jeweils eine Studentin aus Österreich, Rumänien, Frankreich und Usbekistan ums Leben gekommen, teilten die Behörden der Region Katalonien mit. Die Todesopfer waren zwischen 19 und 25 Jahren alt.

Insgesamt kamen bei dem Unfall am Sonntagmorgen 150 Kilometer südlich von Barcelona 13 Menschen ums Leben. 23 Passagiere werden derzeit noch in Krankenhäusern behandelt, bei sechs von ihnen ist der Zustand laut Behördenangaben ernst.

Der Unfall nahe Tarragona in der Region Katalonien ist eines der schwersten Busunglücke der vergangenen Jahre in Spanien.

Busunglück in Spanien
ARD-Morgenmagazin, 21.03.2016, Jörg Rheinländer, ARD Madrid

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Erasmus-Studenten für Auslandssemester in Spanien

Insgesamt saßen 57 Menschen im Unglücksbus, die meisten von ihnen Erasmus-Studenten, die in Barcelona ein Auslandssemester machten. Die Studenten hatten zusammen ein berühmtes Volksfest in Valencia besucht.

Der Fahrer überlebte den Unfall leicht verletzt. Tests ergaben, dass er weder Alkohol noch sonstige Drogen im Blut hatte. Er gilt als erfahrener Chauffeur. Nach Angaben des katalanischen Innenministers Jordi Jané besteht der Verdacht, dass er den Unfall verursacht haben könnte. "Es deutet alles darauf hin, dass der Bus zunächst nach rechts driftete. Als er mit der Leitplanke zusammenstieß, riss der Fahrer offenbar mit aller Kraft das Steuer herum, sodass der Bus auf die Gegenfahrbahn geriet."

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