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US-Drohnenangriff in Somalia Offenbar mehr als 150 Shabaab-Kämpfer getötet

Stand: 07.03.2016 18:25 Uhr

Das US-Militär hat bei einem Drohnenangriff in Somalia nach eigenen Angaben mehr als 150 Kämpfer der islamistischen Shabaab-Miliz getötet. Die Attacke am Wochenende habe sich gegen ein Ausbildungslager bei Mogadischu gerichtet.

Bei einem Drohnenangriff in Somalia hat die US-Armee nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Washington mehr als 150 islamistische Kämpfer getötet. Die Attacke gegen ein Ausbildungslager der Terrormiliz Al Shabaab habe sich am Wochenende ereignet. Es befinde sich etwa 200 Kilometer nördlich der Hauptstadt Mogadischu.

Al-Schabaab-Kämpfer in Somalia: Die Terrormiliz hat einen neuen Anführer gewählt. | Bildquelle: AP
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Al-Schabaab-Kämpfer in Somalia wurden von US-Drohnen angegriffen.

Die Shabaab-Kämpfer hätten einen "groß angelegten" Anschlag geplant, der eine Bedrohung für US-Soldaten und Einheiten der Afrikanischen Union bedeutet hätte. "Wir wissen, dass sie kurz vor dem Verlassen des Lagers waren", sagte Pentagon-Sprecher Jeff Davis.

Die Shabaab-Miliz kämpft in Somalia seit Jahren mit Gewalt für die Errichtung eines islamischen Gottesstaats und verübt immer wieder blutige Anschläge. Derzeit sind etwa 22.000 Soldaten einer Mission der Afrikanischen Union in dem Land am Horn von Afrika stationiert. Sie unterstützen die international anerkannte Regierung in Mogadischu.

US-Drohnenangriffe in Somalia
A. Horchler, ARD Washington
07.03.2016 18:53 Uhr

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Dieser Beitrag lief am 07. März 2016 um 23:34 Uhr im Deutschlandfunk.

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