Polizisten untersuchen in Rotterdam verdächtigen Kleinlaster | Bildquelle: AFP

Nach Terrorwarnung in Rotterdam Ermittler untersuchen Spanien-Connection

Stand: 24.08.2017 10:31 Uhr

Eine Terrorwarnung, eine Konzertabsage, ein verdächtiger Fund: In Rotterdam prüfen Ermittler, ob ein am Abend festgenommener Mann Verbindungen zur spanischen Terrorszene hat. In seinem Lieferwagen waren Gasflaschen gefunden worden. Inzwischen gab es eine zweite Festnahme.

Nach der Absage eines Konzerts der US-Band Allah-Las in Rotterdam suchen die Ermittler nach einer Verbindung zu den Terroranschlägen von Barcelona und Cambrils. Dabei geht es vor allem um einen weißen Kleintransporter mit spanischem Kennzeichen und Gasflaschen, der in der Nähe des Konzertsaals angetroffen wurde.

Die spanischen Behörden hatten der niederländischen Stadt zuvor auf eine Terrorgefahr hingewiesen, sagte Rotterdams Bürgermeister Ahmed Aboutaleb. Der Auftritt der Band wurde daraufhin abgesagt.

Im Zuge von Sicherungsmaßnahmen in der Umgebung des Gebäudes wurde später ein Kleintransporter mit spanischem Kennzeichen kontrolliert. Im Wageninneren fanden Polizisten mehrere Gasflaschen. Der Fahrer wurde daraufhin in Gewahrsam genommen.

Konzert in Rotterdam wegen Terrorverdachts abgesagt
tagesschau 12:00 Uhr, 24.08.2017, Michael Grytz, ARD Brüssel

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Fahrstil lässt Polizei aufmerksam werden

Ein Polizeisprecher sagte, sein Fahrstil sei auffällig gewesen. Niederländische Medien berichten, der Mann sei alkoholisiert gewesen. Spezialeinsatzkräfte des Militärs untersuchten den Transporter.

Spanische Medien berichten, der Mann habe keine Verbindung zum islamistischen Terrorismus. Das ist aber noch nicht offiziell bestätigt.

Michael Grytz, ARD Brüssel, über den Terrorverdacht in Rotterdam
Morgenmagazin 08:00 Uhr, 24.08.2017

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Explosion während Anschlagsvorbereitung

Die spanische Terrorzelle von Ripoll hatte einen oder mehrere Anschläge mit rund 120 Gasflaschen vorbereitet. Unter anderem wollten sie die Kathedrale Sagrada Familia in Barcelona in die Luft sprengen. Während der Vorbereitung in einem Haus in Alacanar explodierten jedoch die Behälter. Dadurch kamen zwei Mitglieder der Terrorzelle ums Leben.

Die Gruppe änderte daraufhin ihre Pläne und attackierte Passanten in Barcelona und Cambrils mit einem Lieferwagen und einem Pkw. Ingesamt starben dabei 15 Menschen. Die Polizei erschoss insgesamt acht Mitglieder der Zelle und nahm vier fest.

Ob der Fund von Gasflaschen in Rotterdam nun eine Verbindung nach Spanien anzeigt, ist weiterhin unklar. In der Nacht wurde ein zweiter Mann in Verbindung mit der Terrorwarnung in Gewahrsam genommen, teilte die Polizei mit.

Nach Informationen des TV-Senders NOS wurde er in seiner Wohnung in der an Belgien grenzenden Provinz Nordbrabant festgenommen. Sein Haus sei durchsucht worden, der Mann werde verhört.

Bandname in der Kritik

Zum Zeitpunkt der Absage hatte die Veranstaltung noch nicht begonnen. Allah-Las ist eine Band aus Los Angeles. Sie wurde in der Vergangenheit wiederholt von Muslimen kritisiert, die sich durch den Namen der Band gekränkt fühlen.

Die Musiker sagten der britischen Zeitung "The Guardian" vergangenes Jahr in einem Interview, dass sie sich für das Wort Allah entschieden hätten, weil sie einen Bandnamen wollten, der heilig klinge, und ihnen sei nicht bewusst gewesen, dass er Anstoß erregen könnte. Es sei "absolut nicht" ihre Absicht gewesen, sich über Muslime lustig zu machen.

Die Terrorwarnstufe in den Niederlanden befindet sich derzeit auf Level vier von fünf.

Terrorwarnung Rotterdam: Gasflaschen offenbar nur für Hausgebrauch
Ralph Sina, WDR Brüssel
24.08.2017 09:40 Uhr

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Über dieses Thema berichtete am 24. August 2017 die tagesschau um 02:08 Uhr und das ARD-Morgenmagazin um 05:39 Uhr und um 08:10 Uhr.

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