Smog in Peking | Bildquelle: dpa

Smog-Alarmstufe Rot beendet Peking kann wieder durchatmen

Stand: 10.12.2015 06:58 Uhr

In die chinesische Hauptstadt kehrt langsam wieder Normalität zurück. Über Nacht blies eine Kaltfront den dichten Smog weg, der die höchste Warnstufe ausgelöst hatte. Autos dürfen nun wieder fahren, die Schulen sind von Freitag an wieder geöffnet.

Mit Wind und blauem Himmel hat am Donnerstag in Peking nach drei Tagen die Smog-Alarmstufe "Rot" geendet. Mit der Aufhebung der erstmalig verhängten höchsten Warnstufe durften von Mittag an (Ortszeit) wieder alle Autos fahren. Auch werden die Schulen und Kindergärten am Freitag wieder geöffnet.

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Peking gestern und heute

Peking Smog
Peking Smog

Das Tor des Himmlischen Friedens - der Eingang zur Verbotenen Stadt - war gestern kaum noch zu sehen - heute ist der Blick darauf wieder frei.

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Eine Kaltfront hatte über Nacht den Smog weggeblasen, so dass die Schadstoffbelastung auf moderate Werte fiel. Der offizielle Luftindex lag knapp über 100 Punkten, was als nur "leicht verschmutzt" gilt. Für die gefährlichen Feinpartikel gab die US-Botschaft einen "gemäßigten" Wert von 97 an. Das gilt in der chinesischen Hauptstadt schon als ziemlich gut, entspricht aber immer noch etwa dem Vierfachen des Grenzwertes der Weltgesundheitsorganisation.

Die Beschränkungen für den Verkehr und die Industrie hätten die Schadstoffe während des Smog-Alarms spürbar gesenkt, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Besonders die Verkehrsbeschränkungen hätten sich positiv ausgewirkt, während noch mehr getan werden müsse, um die Emissionen durch Kohleverbrennung zu reduzieren, wurden Wissenschaftler zitiert.

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Zum ersten Mal Smog-Alarmstufe "Rot" in Peking

Smog liegt über Peking

Dicke Luft in Peking: Mit dem ersten Smog-Alarm der höchsten Stufe "Rot" traten in der chinesischen Hauptstadt weitreichende Fahrverbote in Kraft. Je nach Nummernschild dürfen Fahrzeuge nur noch an geraden und ungeraden Tagen fahren. Fabriken mussten den Betrieb herunterfahren oder stoppen. | Bildquelle: REUTERS

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 10. Dezember 2015 um 09:45 Uhr.

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